(Haus - Hof - und Staatsarchiv Wien)

Auszuege aller inneroesterreichischen Urkunden

CILLI betreffende Urkunden

DIPLOMEN, LEHNBRIEFE, SATZBRIEFE, SCHULDBRIEFE, KAUFBRIEFE, QUITTUNGEN, VERZICHTSREVERSE, REVERSE, DIENST  REVERSE, SCHADLOSBRIEFE, SCHULD UND PFANDBRIEFE, AUSSPRUECHE, VERMAECHTNISBRIEFE, AUFSANDBRIEFE, SCHADLOS -  VERSCHREIBUNGEN, BEKENNTNISSE, RICHTERLICHE AUSSPRUECHE, VERSCHREIBUNGEN (etc.)

15. September 1314; Lehenbrief, vermoeg welchem Fridrich und Herman, Grafen von Heunburg bekennen, dass ihnen Heinrich Wanhauer von Cilli treue und erspriessliche Dienste geleistet habe, deswegen sie ihn und alle seine Nachkommen mit einer Hube belehnen und allen Schirm zusichern.

30. Januar, 1323; Satzbrief zu folge welchem Elisabeth, Graefin von Heunburg und Graf Ulrich von Pfannberg ihre eigenthumliche Burg Cilly mit dem darunter befindlichen Markte mit den edlen Leuten und der gesamten Mannschaft samt allen Zugehoerungen an Conrad von Affenstein fuer dargeliehene 500 Mark Silber, gegen bedungene Wiederzurueckloesung verpfaenden.

12. Mai 1326; Schuldbrief, womit Johann und Heinrich Gebrueder, Buerger zu Cilly, oeffentlich bekennen, dass ihnen zu ihrer Hausnothdurft der edle Graf Friedrich zu Cilly die Summe von 100 guten Gulden ungarisch und Dukaten, gut in Gold und schwer genug, dargeliehen habe. Sie machen sich zugleich verbindlich, genannten Betrag wieder zurueckzubezahlen und verpfaenden ihm dafuer zur Sicherstellung des Kapitals mehrere hierin specificierte Huben.

6. August 1341; Quittung ueber 153 ½ Gulden und 90 Mark alter Graetzer Pfennige auf Abschlag der schuldigen 400 Gulden, welche Heinrich Pebing dessen Hausfrau und Erben vom Grafen Friedrich von Cilly und dessen Erben empfangen zu haben bescheinigen.

15. August 1341; Kaufbrief zu folge welchem Conrad, zu den Zeiten Pfarrer zu Rackerspurg, sein in Wien bei dem alten Pfarrhof bey St. Michael gelegenes Haus an Grafen Friedrich zu Cilly mit allen Zugehoerungen um 69 Pfund Pfennige recht und redlich verkauft.

3. September 1341; Kaufbrief, vermoeg welchem Herman von Dobruenestor seine Hausfrau und Erben an Grafen Friedrich von Cilly, dessen Hausfrau und Erben ihren eigenthuemlichen Zehend in der Gegend zu Rohatz um 42 Mark alter Graetzer Pfennige verkaufen.

13. November 1341; Lehenbrief, Ottobonus, Patriarch zu Aquileja, lehnt den Grafen Herman zu Cilly in Ansehung seiner und die Aquilejer Kirche habenden Verdienste mit den Zehenden zu Tiefer, welche Johann von Scherer, Innwohner zu Tiefer, freiwillig zurueckgesaft hat. (Im Hausarchiv).

5. Dezember 1341; Schuldbrief ueber 400 Gulden, welche Hans von Koenigsberg, dessen Hausfrau und Erben Herrn Friedrich Grafen von Cilly schuldig geworden sind, welche sie auch nach angefuehrtem Termine richtig wieder zurueckzubezahlen angeloben.

30. April 1342; Verzichtsrevers der Adelheid von Presing, worin sie zu Gunsten ihres Mannes Eberhard von Presing auf den vierten Teil der Feste zu Presing, welches ihre Morgengab ist, Verzicht leistet, und zugibt, dass solchen ihr Ehewirth an Grafen Friedrich von Cilly verkaufen duerfe.

2. August 1342; Kaufbrief, von Folge welchem Friedrich Gerlachsteiner fuer sich, seine Hausfrau und Erben erklaert, dass er seinen Theil an der Fischwaide am Gaemnich gelegen, mit allen Zugehoerungen an Friedrich Grafen von Cilly um 12 Mark Aglayer Dukaten frey eigen verkauft habe.

20. November 1343; Schuldbrief ueber 100 Gulden, welche Heinrich von Montparis von seinem Schwager Grafen Friedrich von Cilly und dessen Erben empfangen zu haben bestaetiget.

1. May 1343; Schadlosbrief des Ulrich und Wilhelm von Schaerfenberg Gebrueder ueber 400 Mark alter Aglayer Pfennige, welche sie Grafen Friedrich von Cilly und Heinrich von Wilthausen, auf welche der Brief lautet, abzutragen sich hiermit verbinden.

1. May 1343; Revers von Ulrich von Scherfenberg, womit er sich verbindlich macht, seinen eigenthumlichen Theil an der Feste Scherfenberg ohne Vorwissen und Zustimmung des Grafen Friedrich von Cilly und Heinrichs von Wilthausen weder an jemanden zu versetzen noch zu verkaufen.

20. Februar 1344; Dienst-Revers von Rudolph Rausibold, dessen Hausfrau und Erben, worin sie geloben, ihrem edlen Herrn Grafen Friedrich von Cilly, dessen Hausfrau und Erben ewiglich mit ihrem Hause zu Rohatsch gewaertig und dienstbar zu seyn, auch sich von da ohne Vorwissen nicht zu entfernen, und solches Haus weder zu versetzen noch zu verkaufen.

22. Februar 1344; Kaufbrief, in Folge welchem Marko, Buerger zu Stain, seine Hausfrau und Erben ihre eigenthumlichen bey Flednick gelegenen 3 Huben mit allen Rechten und Zugehoerigen an Grafen Friedrich von Cilly und seine Erben mit Zusicherung alles Schirms um 18 Mark Aglayer Pfennige verkaufen.

9. Maerz, 1344; Kaufbrief, wodurch Mertel und Hansel, Gebrueder von Reicheneck mit Vorwissen und Einwilligung ihres Vormundes ihre halbe Feste Presing (welche sie vom Grafen Friedrich von Cilly an sich gekauft hatten) mit vielen Hofstaetten, Wiesmaden, Auen und vielen Zugehoerungen, an genannten Grafen von Cilly um 600 Mark alter Graetzer Pfennige wieder zurueck verkaufen.

26. Maerz 1344; Lehenbrief. Conrad Bischof zu Gurk macht in diesem Briefe kund, dass die Gebrueder Martin und Johann von Reicheneck mit Zustimmung und Bewilligung ihres Vormundes Herrn Rudolph von Sonneck (Seuneck) vor ihm erschienen sind und ihren halben Theil an der Feste zu Presing, den sie von Gotteshause zu Gurk zu Lehen besassen, aufgesandt, und gebethen haben, solchen dem Grafen Friedrich von Cilly und dessen Erben zu verleihen. Conrad verleiht auch wirklich diesen besagten halben Theil der Feste Presing dem Edlen Grafen Friedrich von Cilly, und uebergibt ihm denselben mit allen Nutzungen nach Lehensrecht.

24. Maerz 1344; Kaufbrief, wodurch Martin und Hans, Gebrueder von Reicheneck bekennen, dass sie ihren lehenbaren Theil an dem Walde, genannt an der Alben, an den Grafen Friedrich von Cilly verkauft haben und kuenden daher dem Herzoge Albrecht zu Oesterreich etc. die Lehen darueber auf.

16. Juli 1344; Schuld - und Pfandbrief, ausgestellt von Friedrich von Herberg fuer sich und seine Erben ueber 4 Mark alter Graetzer Pfennige und 13 gute Gulden, die er vom Grafen Friedrich von Cilly empfangen zu haben bekraeftiget, dafuer aber zugleich auch all sein Hab und Gut verpfaendet.

21. April 1345; Ausspruch von Albrecht, Herzogen zu Oesterreich, Steyer und Kaernten etc. worin er die Streitigkeiten, den Krieg und Bauern-Aufstand wegen Rudeneck, welche sich zwischen Ulrich von Walsee, dem Bischof Ulrich von Gurk, dem Grafen Ulrich von Pfanberg, dem Grafen von Cilly, dem Grafen von Ortenburg, dem von Montparis, und allen ihren Freunden, Helfern und Dienern an einem Theil, und zwischen Herdegen und Fridrich von Pettau Gebruedern, und ihren Freunden, Helfern und Dienern andern Theils, ereignet haben, endlich beylegt und ausgleicht, nach welchem zwischen beiden Theilen Ruhe, Friede und Freundschaft wieder herrschen, die Festen und Gueter der rechtmaessigen Herren zurueckgestellt, und durch eine eigene Commission die Sache wegen des Burgfriedens Rudeneck in Wien ausgeglichen werden soll.

1. Mai 1345; Vermaechtnissbrief von Heinrich von Montparis und seiner Hausfrau Elisabeth, darin sie festsetzen, dass nach ihrer beyden Tode die Feste Montparis mit Leut und Guetern, mit Vogtey und Gericht, dem Markte, Hoelzern und Waessern, Wiesen und Auen, und mit allen sonstigen Zugehoerungen, nichts davon ausgenommen, ihrem lieben Schwager Grafen Friedrich von Cilly und dessen Erben zufallen solle.

7. July 1345; Kaufbrief, vermoege welchem Heinrich Watzt, dessen Hausfrau Margareth und deren beiden Erben ihren Hof zu Getzein mit Huben, Holz, Weingarten, Aeckern, Wiesmaden und sonstigen Zugehoerungen um 80 Mark alter Graetzer Pfennige an Grafen Friedrich von Cilly und dessen Erben verkaufen.

9. Jaenner 1346; Dienst-Revers von Paul Esel, worin er fuer sich und alle seine Erben kund macht, dass er mit seinem Hause zu Rohats ewiglich seinem Edlen Herrn Grafen Friedrich von Cilly und seinen Erben treu und dienstbar sein, und die Stadt und Feste mit einem Panzer bewaffnet, verteidigen wolle, wofuer ihm ein Zehend eingerauemt worden.

11. Jaenner 1346; Aufsandbrief, worin Rudolph von Sonneck (Seuneck) fuer sich und alle seine Erben bekennet, dass er dem Grafen Friedrich von Cilly und dessen Erben den von ihnen zu Lehen gehabten Haar-Zehend zu St. Peter in dem Sannthale aufgegeben und zurueckgesagt habe.

2. Februar 1346; Kaufbrief, in Folge welchem Adam von Vaustritz, Conrad und Greiff Sefner fuer sich, ihre Hausfrauen und Erben bekennen, dass sie mit Einwilligung des Ulrich, Bischof zu Gurk, und ihrer Freunde, den Teil der Feste Presing, welcher dem Herman Presinger und dessen Erben gehoert hat, mit allen Zugehoerungen an Grafen Friedrich von Cilly und dessen Erben um 300 Mark alter Graetzer Pfennige verkauft haben, wobei sie zugleich ueber den richtigen Empfang dieser Summe quittieren.

26. Februar 1346; Kaufbrief, vermoeg welchem Conrad Sefner, seine Hausfrau und Erben mit Zustimmung des Bischofs Ulrich von Gurk ihren Theil an der Feste Presing mit allen Zugehoerungen um 220 Mark alter Graetzer Pfennige an Friedrich Grafen von Cilly und dessen Erben verkaufen.

18. Mai 1346; Schadlos-Verschreibung, worin Heinrich von Montparis, seine Mutter Potentiana, Rudolph von Pyschetz und ihre Erben bekennen, dass sie Graf Friedrich von Cilly und dessen Erben die Summe von 76 Mark Aglayer Denar schuldig geworden sind, welche sie mit Dank zurueckzubezahlen sich verbindlich machen, und stellen daher als Buergen und Zahler Herrn Eberhard und Wilhelm von Altenburg auf.

29. Juni 1346; Kaufbrief ueber 7 Huben Aecker mit allen Zugehoerungen, welche Conrad Sefner, Adelheid des Eberhard Presingers Witwe, dann ihr Sohn Eberhard Presinger und deren Erben an Friedrich Grafen von Cilly um 54 Mark alter Graetzer Denar verkaufen.

11. Januar 1347; Kaufbrief des Leopold von Trachenberg, seiner Hausfrau und Erben ueber etliche Gueter in der Pimerchen zwischen dem Frauenberg und Herberg gelegen, welche sie Grafen Friedrich von Cilly und dessen Erben verkauft haben, nachdem sie die Lehenschaft hierueber dem Bischof zu Gurk zurueckgegeben hatten.

11. Maerz 1347; Bekenntnis, worin Herman von Poedger fuer sich und alle seine Erben bekennt, dass Graf Friedrich von Cilly von ihm ein Gut mit Leuten, Rechten und allen Zugehoerungen, gelegen im Brun im Urbar zu Schoenstein, pro 12 Mark alter Graetzer Pfennige abgeloeset habe.

3. April 1347; Kaufbrief, vermoege dessen Albrecht von Trachenberg, dessen Hausfrau und Erben an Grafen Friedrich von Cilly und dessen Erben den dritten Theil ihrer Gueter und Pimarkten in dem Gelsowitz, Tscherm am Choechbrunne und am Brechenstein mit Huben, Holz, Waldung und anderen Zugehoerungen gegen Ueberkommung eines hier nicht genannten Gutes, verkaufen und uebergeben.

12. Juni 1347; Kaufbrief des von Trachenberg, seiner Wirthin und Erben ueber ihr Gut an der niedern Feutsch gelegen, aus 6 Huben bestehend, mit dem dazu gehoerigen Bergrechte, Leuten, Hoelzern, Waeldern und Weiden, welch alles sie an Friedrich, Grafen von Cilly und dessen Erben um 15 Mark alter Graetzer Denar verkauft haben.

30. Juli 1347; Kaufbrief, vermoege welchem Leopold von Trachenberg fuer sich und alle seine Erben den dritten Theil an dem Gute zu Purgstall mit Ackern, Holz, Waeldern, Wiesen und sonstigen Zugehoerungen an Grafen Friedrich von Cilly und dessen Erben um 16 Mark alter Graetzer Denar verkauft.

15. August 1347; Richterlicher Ausspruch des Bischofs Ulrich von Gurk, womit er die Streitigkeiten zwischen Grafen Friedrich von Cilly, seinem Schwager, an einem Theil, und Hansen von Koenigsberg andern Theil in Betreff der Pimarch um Merberg und Koenigsberg guetlich beyleget, und so diesen Krieg beendet.

5. Oktober 1347; Kaufbrief, vermoeg welchem Eberhard von Obraren, dessen Hausfrau Margareth und alle ihre Erben oeffentlich kund machen, dass sie ihr eigenes Gut in der Gegend von Schiltarn mit vielen hier specificirten Huben an Grafen Friedrich von Cilly und seine Erben verkauft und abgetreten, dafuer aber ein anderes Gut mit allen Zugehoerungen erhalten haben.

5. Oktober 1347; Kaufbrief von Ulle Aigel, seiner Wirtin und Erben ueber ihr eigentumliches Gut an der obern Tanne in dem Urbar zu Rohats von sechstehalb Huben mit Wald, Holz, Wiesmaden und allen sonstigen Zugehoerungen, welche alles sie an Grafen Friedrich von Cilly und dessen Erben um 16 Mark alter Graetzer Denar verkauft zu haben oeffentlich bekennen.

25. November 1347; Lehenbrief an Bertrand, Patriarchen zu Aquileja ueber einige Zehende zu Tiefer, welche er dem Grafen Friedrich von Cilly zu Lehen verleiht, nachdem diese von Martin und Johann, Gebruedern von Reineneck zurueckgesagt worden. (Im Hausarchiv).

17. Maerz, 1348; (soll heissen 1448); Lehenbrief, zu Folge welchem Friedrich, Graf zu Cilly etc. auf Bitten des Volkharts von Auersperg, ihm selbst und seinen Soehnen und Toechtern nachbenannte Gueter zu Lehen verleiht, als: 9 Huben an der Niedern Scheunitz mit dem Bergrechte und Weinzehend, 5 Huben zu Sagritz, 2 Huben an der Dobra, eine Muehle in dem Grundt, 6 Huben zu Ober-Prambach, auch mehrere Getreid- und Weinzehende.

3. Dezember 1348; Kaufbrief von Hansel Vischel und seiner Wirtin ueber ihr dem Grafen Friedrich zu Cilly um 120 Mark Graetzer Denar verkauftes Gut an der Losung gelegen.

31. July 1349; Schadlosbrief von Wilhelm von Scherfenberg und seinen Erben ueber 200 Mark Aglayer Pfennige, welche sie auf unterschiedliche Mahle an Friedrich von Pettau, Marschallen in Steyer, versetzt haben, und welche sie gewiss wieder zurueckzubezahlen Herrn Grafen Friedrich von Cilly feierlich versprechen.

12. Oktober 1349; Kaufbrief, zu Folge welchem Goric Zandl, dessen Hausfrau und Erben ihre eigenthumlichen, im Dorfe zu Wodiz gelegenen 3 Huben mit allen Zustaenden um 27 Mark Aglayer Pfennige an Friedrich Grafen von Cilly und dessen Erben recht und redlich verkaufen.

13. Oktober 1349; Kaufbrief des Leopold von Trachenberg, seiner Wirtin und Erben, welche den dritten Theil ihrer Gueter und Pimerche im Gelsobitz und im Tscherem bei Kochbrun am Wechenstein und bei Herberg etc. gelegen, mit allen Ein- und Zugehoerungen an Friedrich Grafen von Cilly und dessen Erben um 12 Mark Graetzer Pfennige verkaufen.

6. Dezember 1349; Verzichts-Urkunde, Kraft welcher Margareth, Conrads Witwe und ihr Sohn Niclas mit ihren Erben zu Gunsten Friedrichs Grafen von Cilly auf alle Ansprueche, welche sie auf das Dorf im Rabenspach zu Herberg im Felde, und auf das Bergrecht allda haben, Verzicht leisten, da ihnen dafuer 15-1/2 Mark alter Graetzer Pfennige verguetet worden sind.

14. Dezember 1349; Kaufbrief von Eberhard von Altenburg, seiner Wirtin und Erben ueber den dritten Teil an der Feste Altenburg, welchen sie mit Ackern, Wiesen, Holz und Waeldern, Fischwaiden und allen sonstigen Zugehoerungen um 60 Mark Graetzer Pfennige recht und redlich an Grafen Friedrich von Cilly und dessen Erben verkaufen.

4. Jaenner 1350; Kaufbrief von Ringel von Trachenberg, seiner Hausfrau und Erben ueber den dritten Teil ihrer Gueter und Pimarche, dem Bisthum Salzburg confirmirt, welche sie an die Grafen Friedrich und Otto von Cilly und ihre Erben verkauft haben.

24. April 1350; Kaufbrief zu Folge welchem Albrecht von Trachenberg, dessen Hausfrau und Erben alle Gueter und Besitzungen, die sie als Faustpfand innegehabt haben, mit allen Zugehoerungen an Grafen Friedrich von Cilly verkaufen.

6. Mai 1350; Schadlosbrief des Grafen Albrecht von Goerz und Tirol etc. darin er anfuehrt, dass Friedrich Graf von Cilly und Otto Graf von Ortenburg mit noch etlichen fuer ihn um die Summe pro 350 Mark Aglayer Denar als Buergen und Zahler gutgestanden sind, aber sie dabei alles Schadens enthebt, da er sie auf seine Habe verweiset.

8. Mai 1350; Kaufbrief, Kraft welchem Friedrich und Wilhelm Gebrueder von Altenburg ihren Theil an der Feste Obernburg mit allen den Guetern, welche sie und ihre Erben oberhalb Cilly besessen haben, an Grafen Friedrich von Cilly und dessen Erben verkaufen.

8. Mai 1350; der naemliche Kaufbrief ueber den Theil an der Feste Obernburg von den Gebruedern Friedrich und Wilhelm von Altenburg mit beygefuegten Zugehoerungen an Grafen Friedrich von Cilly.

27. Oktober 1350; Quittung, worin Hertel Krauperger fuer sich und seine Erben bekennt, dass Friedrich, Graf von Cilly von ihm alle in Versatz gehabten Guelten abgeloeset und ihn in allen Stuecken zufriedengestellt habe.

3. Januar 1351; Verschreibung, Kraft welcher sich Ulrich von Reiffenberg verbindlich macht an Eides statt, dass er seine Herrn Buergen welche fuer ihn um 2000 Mark gutgestanden sind, in allen Stuecken schadlos halten wolle und werde. Buergen sind: Ulrich, Bischof zu Gurk, Graf Friedrich von Cilly, Graf Otto von Ortenburg und Hans von Stain.

9. Januar 1351; Kaufbrief von Hans von Stain, seiner Wirtin und Erben ueber 20 Mark Aglayer Geld auf 5 Huben, welche sie an Grafen Friedrich von Cilly mit allen Zugehoerungen um 200 Mark Aglayer Denar kauefig uebergeben.

30. Januar 1351; Kaufbrief, zu Folge welchem Herman von Pilichgraetz fuer sich und alle seine Erben bekennt, dass er sein eigenthumliches Fischrecht an der Gaemling mit allen Rechten, Nutzungen und Zugehoerungen um eine nicht genannte Summe an Grafen Friedrich von Cilly und dessen Erben verkauft habe.

20. Maerz 1351; Schadlosbrief der Gebrueder Rudolph und Diepold von Katzenstein fuer Grafen Friedrich von Cilly um die Summer per 550 Mark alter Graetzer Denar, welche sie sicher abzutragen und zu bezahlen mit Zeugen bestaetigen.

15. Mai 1351; Schadlosbrief von Wilhelm von Scherfenberg, seiner Wirtin und Erben fuer Grafen Friedrich von Cilly, Albrecht von Wilthauss, Rudolph und Diepold von Katzenstein und Niclas Kimberger, welche fuer die Summe per 30 Mark guter Aglayer Denar als Buerge und Zahler gut gestanden sind, dass sie sicher genannte Summe selbst bezahlen und den etwa daraus entspringenden Schaden obigen Buergen vergueten wollen.

19. Mai 1351; Kaufbrief ueber 2 oede Huben, welche Ulrich Piltz von Metlytsach, seine Wirthin und Erben an Grafen Friedrich von Cilly und dessen Erben, gegen Ueberkommung eines andern Guts verkaufen.

30. Mai 1351; Ausspruch von Friedrich von Waldsee, als Schiedsrichter in der Streitsache des Grafen Friedrich von Cilly mit Herdegen von Pettau, wegen den Katzensteinischen Guetern, worin er den Prozess guetlich beileget und die benannten Gueter rechtlich vertheilet.

31. Juli 1351; Kaufbrief, wodurch Wilhelm von Scherfenberg und alle seine Erben oeffentlich bekennen, dass sie ihren Theil an der Feste Gurkfeld mit allen hierbei specificierten dazu gehoerigen Guetern an Grafen Friedrich von Cilly und dessen Erben um 1300 Mark Aglayer Denar gegen bedungenen Wiederkauf, verkaft haben.

31. August 1351; Schadlosbrief ueber 55 Mark Aglayer Pfennige, den Heinrich von Montparis in seinem und seiner Frau und Erben Namen fuer seinen Schwager Grafen Friedrich von Cilly ausstellt und mit beigefuegten Zeugen die richtige Bezahlung obiger Summe bestaetigt.

11. Oktober 1351; Schuldbrief, Kraft welchem Ostermann von Stain und Otto von Thurn fuer sich und alle ihre Erben bekennen, dass ihnen Graf Herman von Cilly die Summe von 900 Gulden in Gold vorgestreckt habe, welche sie in der bestimmten Zeit zurueckzubezahlen und den etwa dabei zugehenden Schaden genueglich vergueten wollen.

1. November 1351; Kaufbrief in Folge welchem Traut des seligen Conrad Sefners Witwe fuer sich und seine Kinder oeffentlich bekennt, dass sie an Grafen Friedrich von Cilly 8 Huben Land an der Alben, oberhalb und um Presing gelegen, die ihre Haimsteuer waren um 34 Mark Graetzer Denar verkauft habe.

11. November 1351; Leibgedings-Revers von Perahilt, des Heinrich Luglein von Saxenfeld seligen Witwe, worin sie bekennt, dass ihr der edle Graf Friedrich von Cilly aus besonderen Gnaden 12 Acker zu Froschenheim gelegen, auf ihr Lebenlang zum Genusse ueberlassen habe. Sie entsagt auch dabey aller Ansprueche ihrer Kinder und sonstigen Erben auf obige Aecker.

19. Februar 1352; Bestand-Revers; Friedrich Graf von Cilly uebergibt auf Ansuchen des Abtes Johann und des ganzen Convents des Stiftes zu Obernburg ihnen die Gericht- und Vogteylichkeit in dortiger Gegend (jedoch mit Vorbehalt des Blutgerichts) gegen Reichung jaehrlicher 50 Mark Aglayer Denar, in Bestand.

19. Febuar 1352; Revers des Abtes Johann und des ganzen Convents des Stiftes zu Obernburg fuer Grafen Friedrich von Cilly, dass sie jaehrlich fuer die ihnen eingerauemte Gericht- und Vogteilichkeit in der Gegend ihres Stiftes an Grafen von Cilly 50 Mark Aglayer Denar zu dienen und zu entrichten sich verbindlich machen.

8. April 1352; Kaufbrief, in welchem Otto, des Gundacker von Thurn Sohn, dann dessen Schwester Adelheid und deren Erben oeffentlich bekennen, dass sie zwey Theile ihres Guts bei Schaetzen mit allen zugehoerigen Aeckern, Wiesen, Waeldern und sonstigen Zustaenden an Grafen Friedrich von Cilly gegen ein anderes Gut recht und redlich verkauft haben.

25. Mai 1352; Kaufbrief, vermoeg welchem Hans von Landstrost, seine Wirthin und Erben mit Einwilligung ihres Freundes, des Reiner-Schrekkens von Osterwitz, mehrere hierin specificirte Huben mit aller Mannschaft und Zugehoerungen dieshalb der Gurk gelegen, recht und redlich an Friedrich Grafen von Cilly gegen Einantwortung anderer Gueter, verkaufen.

31. Mai 1352; Schadlosbrief von Heinrich von Montparis, seiner Wirthin und Erben ueber 140 Mark alter Aglayer Pfennige, welche sie dem Hinz Manndlein, Juden zu Graetz, schuldig sind, und fuer deren richtige Zurueckbezahlung sie Grafen Friedrich von Cilly und Grafen Otto von Ortenburg als Buergen anfuehren, diese jedoch alles Schadens dabey entledigen.

5. Juli 1352; Schadlosbrief des Hoertel Truechsner, seiner Wirthin und Erben ueber 30 Mark Aglayer Denar, fuer deren richtige Bezahlung sie Grafen Friedrich von Cilly und Ulrich von Thurn als Buergen anfuehren und solche zugleich alles Schadens dabei entheben.

14. August 1352; Dienst-Revers, womit sich Paenzel (Wenzel) ob den Berg mit seiner Wirthin und Erben verbindlich machen, ihrem Herrn dem edlen Grafen Friedrich von Cilly und dessen Erben stets treu zu dienen und als Untertan zu Gurkfeld seine Pflichten zu erfuellen.

24. August 1352; Lehens-Revers, wodurch Eberhard von Osterwitz fuer sich und seine Erben bekennet, dass ihm Graf Friedrich von Cilly eine Hube zu Froschenhaim gelegen, als Leibgeding zu Lehen verliehen habe, wobey er die Obliegenheiten eines getreuen Lehensvasallen zu erfuellen feierlichst verspricht.

21. November 1352; Verschreibung des Convents zu Obernburg, ihrem Abten Johann, wenn er die Abtei, wie er sich vorgesetzt hat, zu Gunsten des Convents resignire, die Verpflegung und Unterhaltung so wie es Graf Friedrich von Cilly aussprechen werde, zu reichen.

19. Dezember 1352; Kaufbrief, vermoeg welchem Rudolph Donner fuer sich und seine Erben bekennt, dass er mehrere hier spezificirte Huben mit Waeldern, Waiden und sonstigen Zugehoerungen an Grafen Friedrich von Cilly und dessen Erben um eine nicht genannte Summe Geldes verkauft habe.

6. Januar 1353; Uebergabbrief, vermoeg welchem Albrecht von Wilthaus in seinem, seiner Wirthin und Erben Namen einen Weingarten zu Lutenberg an dem Schuetzenberge gelegen, mit allen Zugehoerungen an Grafen Friedrich von Cilly und dessen Erben mit Zusicherung alles Schutzes und Schirms abtritt und ueberantwortet.

17. Februar 1353; Zeugnis, worin Herdneid von Scherfenberg bezeugt, dass die Fischweid in der Lan zu Kossizewitz, welche ehedem die Scherfenberger innehatten, wirklich in die Gewalt des Grafen Friedrich von Cilly gekommen sey.

17. Februar 1353; Kaufbrief, Kraft welchem Herdneid von Scherfenberg fuer sich, seine Gemahlin und Erben oeffentlich bekennt, dass er seinen eigenthumlich dritten Teil an der Feste Gurkfeld mit allen dazu gehoerigen Huben, Hofstaetten, Fischwaiden, Gerichten, Vogteien und sonstigen Zustaenden, wie auch die Besitzungen an dem Purchberge an Grafen Friedrich von Cilly und dessen Erben mit Entsagung aller weiteren Ansprueche darauf, verkauft habe.

24. Maerz 1353; Kaufbrief des Galle von Gallenberg ueber 2 Huben zu Wodiz gelegen, die er mit allen Zugehoerungen an Grafen Friedrich von Cilly um 20 Mark guter Aglayer Denar verkauft hat.

24. Maerz 1353; Kaufbrief von Niclas Sumerecker, seiner Wirthin und Erben ueber eine an Grafen Friedrich von Cilly um 10 Mark guter Aglayer Denar verkaufte Hube zu Syack.

25. Maerz 1353; Kaufbrief von Eberhard, Heinrich, Adelhaid und Gertraud Sefner Geschwistern, welche an Graefin Dymont von Cilly etliche Huben Gueter und eine halbe Muehle an der Toeplitz gelegen mit alen Zugehoerungen um 33 Mark Graetzer Pfennige verkauft haben.

18. April 1353; Kaufbrief von Eberhard Sefner, seiner Hausfrau und Erben ueber einen Zehend auf 15 Hauesern zu Presingdorf in dem Anger, den dritten Theil Wein und Korngar zu nehmen, welchen sie der Frau Diemont, Graefin von Cilly, gegen Zusicherung alles Schirmes verkauft haben.

14. Mai 1353; Kaufbrief in Folge dessen Wulfrath Lugel, dessen Hausfrau und Erben an die Graefin Diemont von Cilly 6 Huben mit allen Zugehoerungen um 40 Mark Graetzer Denar verkaufen.

22. Juni 1353; Zeugnis, Kraft welchem Conrad Camrer, derzeit Kirchenmeister der St. Michaels Pfarre zu Wien bezeuget, dass Graf Friedrich von Cilly ein Pfund Geld Wiener Denar, welches auf seinem Hause gelegen, und dem St. Niclas Altar gedachter Kirche gewidmet war, mit 8 Pfund Wiener Denar ab- und an sich geloest habe.

1. Juli 1353; Schadlosbrief von Berthold von Reitenberg, seiner Wirthin und Erben fuer Grafen Friedrich von Cilly, welcher fuer ihn beym Juden Maschen um die Summe pro 45 Mark guter Aglayer Denar als Buerge gut gestanden ist, und den er alles Schadens enthebet.

4. Juli 1353; Schadlosbrief von Hans von Stain ueber 64 Mark Aglayer Denar, fuer deren richtige Bezahlung Graf Friedrich von Cilly als Buerge und Zahler gutgestanden ist, welchen obiger von Stain alles Schadens dabey enthebt.

14. Juli 1353; Kaufbrief des Conrad Gall, seiner Wirthin und Erben ueber 4 Huben, welche sie mit allen Zugehoerungen an Grafen Friedrich von Cilly um 31 Mark Aglayer Denar verkauft haben.

15. August 1353; Schadlosbrief des Hermann Schenk von Osterwitz fuer Grafen Friedrich zu Cilly, und Eberhard von Altenburg ueber 200 gute Gulden Denar, wofuer diese als Buerge und Zahler statt dessen bei Friedrich Seldenberger gut gestanden sind.

11. November 1353; Lehen-Revers, worin Niclas Chimberger fuer sich und seine Erben oeffentlich bekennt, dass ihm Graf Friedrich von Cilly die Feste Schalek mit allen Zugehoerungen zu Lehen verliehen habe. Er macht sich verbindlich, ihm, Grafen von Cilly und allen seinen kuenftigen Lehensherren treu und gehorsam zu sein, und auf jedes Begehren die Feste zu oeffnen.

11. November 1353; Uebergabbrief, vermoeg welchem Hertneid von Scherfenberg die Mannschaft, welche er auf 3 Huben zu Mertwitz besessen und welche Huben er an Gerlach Prak verkauft hat, an Grafen Friedrich von Cilly und dessen Erben zuruecksagt, abtritt und uebergibt, mit Entsagung aller weiteren Ansprueche darauf.

11. November 1353; Kaufbrief in Folge welchem Gerlach Prak, seine Hausfrau und Erben ihre 3 eigenthumlichen Huben zu Mertwitz gelegen mit Zusicherung alles Schutzes und Schirms an Grafen Friedrich von Cilly und dessen Erben recht und redlich verkaufen.

12. Maerz 1354; Ausspruch des Grafen Friedrich von Cilly und des Rudolph von Liechtenstein in der Streitsache zwischen Ulrich von Pfannberg und Ulrich von Walsee wegen dem Gerichte, welches nach Heunburg und Weisseneck gehoerig ist, nach welchem Ausspruche jede Misshelligkeit gehoben.

13. Juli 1354; Verzichtsurkunde der Graefin Anna von Ortenburg, worin sie aller Ansprueche und Forderungen auf die Gueter, Leute, Herrschaften, Festen und sonstiges Habe, welches ihr Vetter, Graf Friedrich von Cilly und ihre Brueder Graf Ulrich und Herman jetzt besitzen, entsagt, da sie mit ihrer Heimsteuer per 1600 Mark Aglayer Pfennige zufrieden gestellt ist.

18. Juli 1354; Schirmbrief, in Folge welchem Wilhelm von Scherfenberg fuer sich, seine Wirthin und Erben gelobt, den edlen Grafen Friedrich von Cilly, der ihm 45 Huben Land recht und redlich abgekauft hat, im ruhigen Besitze derselben zu schirmen, wobei zugleich die Verkauefer den Kaufschillings-Betrag empfangen zu haben beurkunden.

18. July 1354; Kaufbrief von Wilhelm von Scherfenberg und allen seinen Erben ueber verschiedene hierin spezificirte Gueter und Besitzungen, welche sie mit allen Zugehoerungen und Rechten an Friedrich, Grafen von Cilly und dessen Erben verkauft haben.

25. July 1354; Kaufbrief, zu Folge welchem Hermann, Hans und Niclas Gebrueder Schenken von Osterwitz ihre eigenthumlichen 2 Muehlen mit zwei Wehren zwischen dem Frauenberge und ihrem Thurme gelegen, mit Wiesen, Holz und Fischwaid und sonstigen Zugehoerungen gegen Ueberkommung eines ungenannten Gutes an Grafen Friedrich von Cilly und dessen Erben verkaufen.

21. Januar 1355; Kaufbrief zu Folge welchem Kunigunde von Windischgraetz, weiland Hansen von Koetelach, des Schreibers Wirthin, oeffentlich kund macht, dass sie alle ihre Gueter, welche ihr statt der Haimsteuer zugewiesen waren, an Grafen Friedrich von Cilly und dessen Erben um 18 Mark Graetzer Denar kaufweise gegeben habe.

11. Maerz 1355; Pfand-Revers, ausgestellt von Jostel von Altenburg fuer sich und seine Erben, darin er anfuehrt, dass ihm Graf Friedrich von Cilly fuer dargeliehene 10 Mark Graetzer Denar eine Hube Land im Dorfe Stranach gelegen, mit allen Zugehoerungen bis zur Wiederbezahlung besagter Summe, satz- und pfandweise ueberlassen habe.

31. Mai 1355; Schadlosbrief des Grafen Otto von Ortenburg fuer Grafen Friedrich von Cilly, welcher fuer Ersteren um die Summe per 120 Mark Aglayer Denar als Buerge und Zahler gutgestanden ist, dass er die Glauebiger selbst befriedigen und ihm Grafen Friedrich alles Schadens hierbey entledigen wolle und werde.

21. September 1355; (muss heissen 1455); Lehenbrief, in Folge dessen Ulrich Graf von Cilly auf Ansuchen und Bitten des Andreas Grahover eben demselben einen Anger von zwei Waiden Gras, zu Steindorf bei Pofernitz gelegen, mit allen Zugehoerungen zu Lehen verleiht.

21. November 1355; Schadlosbrief der Gebrueder Rudolph und Ayzelt von Katzenstein fuer Grafen Friedrich von Cilly, Rudolph von Seuneck und andere mehr, welche fuer sie um die Summe per 231 guter Gulden als Buerge gut gestanden sind.

24. Mai 1356; Kaufbrief, Kraft welchem Hans Graf von Pfannberg fuer sich und alle seine Erben oeffentlich bekennt, dass er mit Einwilligung des Herzogs Albrecht zu Oesterreich etc. in der Schauflergasse am Eck zu Wien gelegenes Haus samt allen Zugehoerungen an seinen Oheim Grafen Friedrich von Cilly und dessen Erben um 400 Pfund Wiener Pfennige verkauft habe.

25. Mai 1356; Schadlosbrief von Grafen Hans von Pfannberg, seiner Wirthin und Erben ueber 800 gute Gulden, welche ihnen Hintz Heslein, der Jude zu Judenburg dargeliehen und fuer deren richtige Wiederbezahlung Graf Otto von Ortenburg, Wolfing von Fledenz, Graf Friedrich von Cilly, Heinrich von Montparis und noch andere gutgestanden sind, fuer welche er diese Urkunde ausgefolget hat.

5. Dezember 1356; Kaufbrief von Conrad Pfarrer zu Neunkirchen, vermoeg welchem er ein Gut zu Nieder-Cetein mit 5 Huben, dann eine Hube zu Muletin gelegen, an Grafen Friedrich von Cilly gegen ein anderes Gut verkauft mit dieser Zusicherung, dass er, Pfarrer dieses neu ueberkommene Gut der Kirche anlegen wolle und solle.

25. Maerz 1357; Kaufbrief von Lorenz Speuel, seiner Wirthin und Erben ueber etliche Gueter und Huben zu Siltarn, und zu Dobreinstorf, welche sie mit allen Zugehoerungen um 21 Mark Pfennige an Friedrich Grafen von Cilly verkauft haben.

24. April 1357; Satz- und Pfandbrief, in Folge welchem Graf Friedrich von Cilly fuer sich und alle seine Erben bekennt, dass er dem Weigant von Pleyburg fuer dargeliehene 300 guter Gulden, aecht im Gewicht mehrere hier spezifizierte Huben auf verschiedenen Ortschaften gelegen, als Pfand uebergeben habe.

14. Mai 1357; Schadlos-Verschreibung des Hertneid von Scherfenberg, Gertraud, seiner Gemahlin und ihrer Erben ueber 50 Mark guter Aglayer Pfennige, wofuer Graf Friedrich von Cilly und Otto Kuenberger als Buerge gut gestanden sind.

25. Mai 1357; Revers der Gebrueder Ulrich und Achaz Mertinger, worin sie erklaeren, dass sie niemand andern, als nur dem Grafen Friedrich von Cilly und dessen Erben mit Leib und Gut zugehoeren, folglich deren Leibeigene sind.

30. Juli 1357; Satzbrief des Herzogs Albrecht zu Oesterreich, Steyer etc. worin vorkommt, dass die Herrschaft und Feste Wippach mit allen Zugehoerungen an den Hertneid von Weitzenegg um 6000 Gulden verpfaendet war, vor dem Tode desselben aber von dem Grafen Friedrich von Cilly abgeloest worden sei. Gedachter Herzog versetzt daher neuerdings obige Feste um 7000 Gulden an bemeldten Grafen Friedrich von Cilly mit Zusicherung allen Schutzes.

1. August 1357; Kaufbrief vermoeg welchem Thomel von Gurk fuer sich seine Wirthin und Erben bekennt, dass er seine eigenthumliche Hube zu Suppendorf gelegen, mit allen Rechten und Zugehoerungen, wie er solche bisher besessen, an Grafen Friedrich von Cilly und dessen Erben um 5 Mark guter Graetzer Pfennige verkauft habe.

8. September 1357; Revers von Jacob von Reutenberg fuer seinen Bruder Berthold von Reutenberg, worin er Grafen Friedrich von Cilly aller der Buergschaft entledigt, welche er fuer genannten seinen Bruder gethan hat.

23. Oktober 1357; Kaufbrief der Gebrueder Berthold und Niclas Fuchs, welche an Grafen Friedrich von Cilly und dessen Erben ihren Hof bei Gurkfeld gelegen, mit allen Zugehoerungen recht und redlich verkauft haben.

16. November 1357; Kaufbrief, in Folge welchem Georg Trachenberger an Graf Friedrich von Cilly und dessen Erben ein Supp fuer 2 Huben und noch eine Hube dabey an der Vausch gelegen, mit Baumgarten, Weinrecht, Holz- und Bergrecht und sonstigen Zugehoerungen um 20 Mark guter Graetzer Denar verkauft.

30. November 1357; Revers des Niclas, Priors und des ganzen Convents Prediger Ordens zu Pettau fuer den Grafen Friedrich von Cilly, dessen Gemahlin und Kinder, wie auch fuer den Grafen Gussing und desselben Eltern und Voreltern einen ewigen Jahrtag und zwar am St. Laurentius Abend mit Vigil und 24 Seelenmessen zu halten, wofuer ihnen 50 Mark Graetzer Pfennige angewiesen worden sind.

26. Februar 1358; Urteilsspruch des Rudolph von Lichtenstein in der Streitsache wegen den Thurnern, in Folge dessen die Leibeigenschaft derselben dem Grafen von Cilly mit allen Rechten zugeschrieben wird.

17. April 1358; Kaufbrief ueber mehrere bebaute und oede Huben auf verschiedenen Ortschaften gelegen, welche Colmann, Rudolph und Wilhelm Gebrueder von Scherfenberg mit allen Zugehoerungen von ihrem Gute an Grafen Friedrich von Cilly und dessen Erben um 215 Mark guter Graetzer Denar verkauft haben.

15. Juni 1358; Bekenntnis in Folge welchem Hans von dem Thurm erklaert, dass er ein Leibeigener der Herren von Heunenburg gewesen, nun aber mit Leib, Hab und Gut dem Grafen Friedrich von Cilly zugehoere.

2. Juli 1358; Kaufbrief ueber 4 Huben mit allen Zugehoerungen, welche Fritz Steytel, seine Wirthin und Erben an Grafen Friedrich von Cilly um 20 Mark guter Graetzer Pfennige verkauft haben.

28. Juli 1358; Pfandbrief, vermoeg welchem Ott Rechel von Rechberg, Agnes seine Wirthin und Erben oeffentlich bekennen, dass ihnen Graf Friedrich von Cilly die Summe per 1070 Mark guter Aglayer Pfennige vorgestreckt habe, welche sie recht und redlich wieder zurueckzubezahlen angeloben. Zur Sicherstellung dieses Darlehens versetzen sie ihrem Herrn Glauebiger ihre eigenthumliche Feste Stain im Jauenthal mit Recht und Gerechtigkeiten, Landgericht, Holz, Fischwaiden, Vogteyen, Zehenden und sonstigen Zugehoerungen.

25. September 1358; Quittung ueber 730 Mark guter Aglayer Pfennige, welche etliche Juden zu Mahrburg und Cilly als Glauebiger von Berthold von Reutenberg und dessen Erben empfangen haben, und darueber ihnen Graf Friedrich von Cilly einen Brief ausgefertigt, daher sie die von Reutenberg gaenzlich lossagen.

9. Oktober 1358; Kaufbrief in Folge welchem Georg von Scherfenberg fuer sich, seine Wirthin Kunigunda und alle seine Erben bekennet, dass er 10 Huben seines Gutes, welche die Morgengabe seiner Gemahlin gewesen sind, mit allen Zugehoerungen an Grafen Friedrich von Cilly und dessen Erben um 220 Gulden gut im Gewichte, verkauft habe.

25. November 1358; Verzichtsurkunde von Agnes Gurnitzer, worin sie anfuehrt, dass Graf Friedrich von Cilly ihren besessenen Zehend zu St. Peter im Sachsenfeld gelegen gaenzlich in seine Gewalt gebracht, und ihr aus besonderen Gnaden 50 Mark Graetzer Denar gegeben habe, wogegen sie auf genannte Zehend Verzicht leistet.

13. Dezember 1358; Kaufbrief ueber 2 Huben, eine angebaute und eine oede, welche Hansel von Narrenpuechel und seine Erben mit aller Zugehoer an Grafen Friedrich von Cilly und dessen Erben um 10 Mark Graetzer Denar verkauft haben.

13. Dezember 1358; Kaufbrief, vermoeg welchem Diemundt Marchlein fuer sich und ihre Erben erklaert, dass sie an Grafen Friedrich von Cilly 2 Huben zu Matzelsdorf, einen Hof bei der Feste Gurkfeld und eine Muehle mit allen Zugehoerungen recht und redlich verkauft habe.

2. Januar 1359; Pfandverschreibung, Kraft welcher Rudolph, Herzog zu Oesterreich, Steyer und Kaernten etc. an Grafen Friedrich von Cilly die Feste zu Hintern-Strechau im Ensthal mit der dazu gehoerigen Burghut um 8000 Gulden Pfandschilling, welche Feste genannter Graf mit Bewilligung des Herzogs von Rudolph und Dipold von Katzenstein abgeloeset hat, verpfaendet.

14. Februar 1359; Lehenaufsand- und Verkaufsbrief, womit Weigant Wasserberger fuer sich und seinen Bruder erklaeret, dass er seine eigens ihm angehoerige 23 Huben bei Ponenick gelegen, die ein Lehen der Grafen von Cilly sind, an Grafen Friedrich von Cilly verkauft und die Lehen darueber zurueckgesagt habe.

1. Maerz 1359; Lehen-Revers von Hans von Stain, darin er anfuehrt, dass er etliche Gueter und Huben in verschiedenen Ortschaften gelegen, worueber er die Lehen besessen, selbe aber aufgesandt hat, neuerdings von Grafen Friedrich von Cilly und dessen Soehnen, Grafen Ulrich und Hermann von Cilly zu Lehen empfangen habe.

6. Maerz 1359; Kaufbrief ueber etliche Gueter und Huben von Friedrich ob dem Berge, seiner Wirthin und Erben, welche sie mit allen Zugehoerungen an Grafen Friedrich von Cilly und dessen Erben verkauft haben, und wobei sie aller ferneren Ansprache darauf entsagen.

24. Maerz 1359; Kaufbrief, worin Friedrich von Herberg fuer sich und seine Erben erklaert, dass er an Grafen Friedrich von Cilly und dessen Erben 25-1/2 Mark Geld zu Pelizach, 2 Mark Geld zu Boligras und noch eine Mark eben allda, ferner 6 Mark zu Aserstorf, nebst mehreren andern Guelten recht und redlich verkauft habe.

15. April 1359; Kaufbrief von Georg von Scherfenberg, seiner Wirthin und Erben ueber unterschiedliche Gueter und Mannschaft zu Maetzleinsdorf, zu Radul, zu Peterstorf etc. etc., welche sie Grafen Friedrich von Cilly verkauft zu haben bestaetigen.

27. April 1359; Dienst-Revers von Martin von Reicheneck, worin er anfuehrt, dass er seinem edlen Herrn Grafen Friedrich von Cilly gelobt und zugesagt habe, ihm und seinen Erben ewiglich treue und erspriessliche Dienste zu leisten.

15. Mai 1359; Lehen-Revers von Gebhard, Eberhard, Erhard und Hans Gebrueder von Thurn, worin sie bekennen, dass ihnen Graf Friedrich von Cilly den halben Thurm zu Thurn im Schelachthal gelegen, den ihre Vorfahren und Sie als Lehen besessen, wie auch den andern halben Teil hiervon, der ihr Eigenthum ist, zu Lehen verliehen habe, und geloben zugleich, ihrem Herrn Grafen, bey Tag und Nacht mit aller Habe und Gut gewaertig zu sein.

30. Mai, 1359; Lehen-Revers, ausgestellt von Chol von Schaerfenberg, seiner Wirthin und Erben ueber etliche Guelten und Gueter mit allen dazu Gehoerungen, welche sie von Grafen Friedrich von Cilly zu Lehen empfangen haben, mit der Angelobung, ihn, Herrn Grafen und dessen Nachkommen jederzeit als ihre rechtmaessigen Lehensherren anzuerkennen.

24. Juni 1359; Satzbrief, in Folge welchem Katharina von Presperg Witwe bekennt, dass sie Grafen Friedrich von Cilly und dessen Erben eine Hube zu Pirch gelegen mit allen Zustaenden um 7 Mark Graetzer Denar auf 10 Jahre lang verpfaendet habe, nach deren Verlauf sie solche wieder zurueckzuloesen verheisst.

13. Februar 1360; Revers des Priors Jacob von Neudeck und des ganzen Convents des Prediger Ordens-Klosters zu Pettau, wodurch sie sich verbindlich machen fuer den Grafen Friedrich von Cilly, dessen Gemahlin und Kinder einen ewigen Jahrtag mit Vigil und 24 Messen am Dienstage vor der Woche der Himmelfahrt Christi zu halten, wofuer ihnen 50 Mark Graetzer Pfennige eingehaendiget worden sind.

15. Maerz 1360; Lehenbrief, worin Ludwig Patriarch zu Aquileja bekannt macht, dass Eberhard und Burghard Gebrueder von Altenburg die Haelfte ihres Schlosses Altenburg mit allen Zugehoerungen an die Grafen Ulrich und Hermann von Cilly verkauft haben, und darauf fuer alle Zukunft Verzicht leisten. Der Patriarch belehnt daher genannte Grafen von Cilly mit der halben Feste Altenburg, worueber sie den Eid der Treue als wahre Lehens-Vasallen abgelegt haben.

23. Maerz 1360; Gewalt und Vollmacht. Ludwig Patriarch zu Aquileja erteilt den Grafen Ulrich und Hermann von Cilly Gebruedern die volle Gewalt ueber alle Gueter, Rechte und Gerechtigkeiten der Kirche zu Aquileja, dass sie alle Streitigkeiten sowohl in Gueter- und Untertanssachen zu schlichten, alle entstehenden Prozesse beizulegen, die Unterthanen im Gehorsam zu erhalten haben, mit einem Worte, dass sie das Ansehen haben sollen, wie es der Patriarch selbst hat.

23. Maerz 1360; Lehenbrief, worin Ludwig Patriarch zu Aquileja den Grafen Ulrich und Hermann von Cilly Gebruedern folgende Bedingnisse zugesteht; naemlich: Alle Gueter, Besitzungen und Einkuenfte, welche in Krain und in der Mark liegen, und unmittelbar ihm Patriarchen und seiner Kirche gehoeren, und welche sein Vorfahre der Patriarch Bertrand, zeitweise den Edlen von Reutenberg verliehen hatte, ueberlaesst und verleiht er genannten Grafen von Cilly zu Lehen, aber nur auf ihre, und eines jeden von ihnen Lebenszeit. Sollte einer von ihnen Grafen mit Tode abgehen, so soll der ueberlebende diese Gueter besitzen und geniessen, so lange er lebt, nach dessem Tode sollen die besagten Gueter an ihn, Patriarchen Ludwig, oder an seine Nachfolger zuruckfallen.

23. April 1360; Pfandbrief. Herzog Rudolph zu Oesterreich, Steyer und Kaernten etc. verpfaendet mit diesem Pfandbriefe an die Grafen Ulrich und Hermann von Cilly Gebrueder die Herrschaft Wippach mit allen Zugehoerungen, Rechten und Gerechtigkeiten um 1000 Gulden und 100 Pfund Wiener Pfennige, welche Graf Friedrich von Cilly, der obigen Grafen Vater dem Herzog Albrecht dargeliehen hatte.

24. April 1360; Satzbrief vom Grafen Ulrich von Cilly, worin er fuer sich und seine Erben bekennt, dass er dem Weigant von Pleyburg fuer dargeliehene 19 Mark guter Agleyer Pfennige 11-1/2 Hube, 2 Hofstaette und ein Bergrecht, alles an der Chedin gelegen, gegen Wiederloesung versetzt habe.

28. April 1360; Kaufbrief von Eberhard und Burghard Gebrueder von Altenburg und ihren Erben, worin sie bekennen, dass sie ihre eigenthumliche halbe Feste Altenburg mit dem Burgberge, auf dem sie gelegen ist, mit allen dazu gehoerigen Guetern, Rechten und Gerechtigkeiten, Hoelzern, Waessern, Waiden und Fischwaiden, nichts davon ausgenommen, an die Gebrueder Ulrich und Hermann Grafen von Cilly um 521 Mark und 53 Pfennige guter Aglayer verkauft haben.

15. Juni 1360; Revers des Abtes Ulrich zu Obernburg, worin er sich verbindlich macht, denen Grafen von Cilly in ihr Gericht in der Gegend von Obernburg keine Eingriffe zu machen, auch solche von seinen Amtleuten nicht zu gestatten; und sollten jedoch Leute von seines Klosters Guetern dergleichen thun, wolle er sie selbst besagten Grafen ueberantworten, oder sie sollen das Recht haben, dergleichen Maleficanten selbst, oder durch ihre Amtleute aufsuchen und hinwegfuehren zu lassen.

30. Juli 1360; Lehen-Revers des Hans von Rohatsch, darin er anfuehrt, dass Graf Ulrich von Cilly aus besonderen Gnaden ihm die Feste und Schloss Furteneck mit allen den dazu gekauften und sonst dazu gehoerig gewesenen Guetern als ein aufrechtes Lehen verliehen habe.

21. September 1360; Revers der Juden Musch und Chadginn mit der Erklaerung, dass alle Schuldbriefe, welche sie von den Grafen Ulrich und Hermann von Cilly, wie auch von dero seeligem Vater, Grafen Friedrich ueber verschiedene Gelddarlehen in Haenden hatten, geloest und gelediget sind, und dass sie auch durchaus an die Grafen keine Anforderung machen wollen noch werden.

15. Dezember 1360; Schadlosbrief von Ulrich, Grafen von Schaumberg fuer seinen Schwager Grafen Ulrich von Cilly, welcher fuer Ersteren um den Betrag pro 300 Gulden bey Bartholome Gralant Buergschaft geleistet hat.

9. Jaenner 1361; Kaufbrief, in Folge welchem Geori Zaendel und Haensel und Goergel, seine Brueder, des seeligen Heinrichs Pfafflein Soehne bekennen, dass sie ihre eigenthumlichen 2 Huben bei der Stadt Stain gelegen, mit allen Zugehoerungen an die Grafen Ulrich und Hermann von Cilly und ihre Erben um 10 Mark Pfennige Venediger Muenz verkauft haben.

9. April 1361; Revers von Conrad und Gerlach Leupacher von Feursperg Gebruedern, mit der Angelobung alle Buendnisse und Vertraege, die ihr seeliger Vater Conrad mit dem verstorbenen Grafen Friedrich von Cilly wegen den beyden Festen Feursperg geschlossen hat, auch gegen des rueckgelassenen Herrn Grafen Soehne, Ulrich und Hermann Grafen von Cilly getreu zu erfuellen.

9. April 1361; Ausspruch des Friedrich von Walsee, Friedrichs von Leibnitz, Heinrichs von Montparis und des Hansen von Koenigberg als Schiedsrichtern in der Streitsache zwischen Grafen von Cilly und Wilhelm von Scherfenberg, verschiedener gegen einander gehabten Ansprueche und Forderungen, nach welchem einem jeden die hierin specificirten Gueter zugesichert und somit alle Zwistigkeiten beendet werden.

28. Mai 1361; Quittung ueber 20 Pfund Wiener Pfennige, welche Niclas Prior und der ganze Convent Prediger Ordens zu Pettau, auf Abschlag der 40 Pfund, welche sie auf ein Ross dem Rudolph von Katzenstein auf Rechnung des Grafen Friedrich von Cilly dargeliehen, empfangen haben von gemeldtem Grafen.

13. Juli 1361; Lehenbrief, Kraft welchem Ottel und Haensel von Feustritz oeffentlich bekennen, dass ihnen die Grafen Ulrich und Hermann von Cilly Gebrueder aus besonderen Gnaden die Feste Altenburg mit allen Zugehoerungen fuer sich und ihre Erben zu rechten Lehen verliehen haben.

1. September 1361; Kaufbrief, vermoege welchem Ulrich Peutel, seine Wirthin und Erben bekennen, dass sie ihre eigenthumliche Hube, im Urbar Montparis gelegen, mit aller Zugehoer an Grafen Hermann von Cilly um 8 Mark guter Graetzer und Wiener Pfennige verkauft haben.

11. November 1361; Gewalt- und Vollmacht von Ludwig dem Aelteren und Ludwig dem Juengeren Grafen von Oettingen, worin sie den edlen und festen Heinrich von Buetendorf ermaechtigen, von der Frau Adelheid, Graefin von Cilly, und Ulrich, Grafen von Cilly der Kleinodien ihres seeligen Vaters, welche sich in Haenden der Letzteren befinden, zu erwirken.

5. Dezember, 1361; Quittung ueber 200 Pfund Heller, welche Cunz Ruppel von Augspurg fuer treu geleistete Dienste und gethane Arbeiten von Grafen Ulrich und Graefin Adelheid von Cilly empfangen zu haben bestaetigen.

3. July 1362; Privilegium von Rudolph IV. Herzoge zu Oesterreich etc. worin er die Grafen Ulrich und Hermann von Cilly Gebrueder ermaechtigt, den Juden Schym, dessen Weib und Sohn auf ihren Herrschaften haussaessig zu machen, dass diese, wie die uebrigen Unterthanen behandelt, folglich alle Nutzniessung und Rechte haben sollen. (Im Hausarchiv 1835).

10. August 1362; Kaufbrief von Thomas Agler, Buerger zu Laibach und von Lienhard, seinem Bruder, wodurch sie bekennen, dass sie 7 Huben ihres eigenen Gutes mit aller Zugehoer an Ulrich und Hermann Gebrueder Grafen von Cilly um 70 Mark alter Aglayer Denar verkauft haben.

26. August 1362; Versicherung und Verschreibung von Rudolph Herzogen zu Oesterreich, Steyer und Kaernten etc., worin er Grafen Ulrich von Cilly mit fuerstlicher Hoheit und Gnade versichert, dass ihm alles, was er im gegenwaertigen Kriege aufwenden und ausgeben werde, ersetzt werden solle, weil er die Stelle als Hauptmann in Krain verwaltet.

25. September 1362; Revers des Guido, Abtes des Klosters St. Gallen, worin er dem Ulrich Grafen zu Cilly und Hauptmann zu Krain mit Zusicherung gewisser Bedingnisse verspricht, die Wasserleitung eines hier ungenannten Canals immer in gutem Stande zu erhalten.

2. Dezember 1362; Kaufbrief, worin Gottfried Grednicker und dessen Brueder Hans und Conrad und alle ihre Erben oeffentlich bekennen, dass sie mit wohl bedachter Ueberlegung recht und redlich verkauft haben an die Grafen Ulrich und Hermann von Cilly ihre Feste Neideck mit dem Mayerhof, einer Muehle und sonstigen Zugehoerungen um 500 guter Gulden.

20. Dezember 1362; Revers, womit Niclas und Fritzel, Gebrueder von Altenburg, sich verbindlich machen, ihre gegen Wiederkauf um 350 Mark Aglayer Denar an Abt Ulrich zu Obernburg und an Otto und Hans von Feustritz verkaufte halbe Feste Altenburg, wenn sie solche in der bedungenen Frist wieder zurueckloesen koennen, den Grafen von Cilly aufzugeben, um solche sodann von ihnen zu Lehen empfangen zu koennen; koennten sie jedoch diese Wiederloesung nicht bewerkstelligen, so wollen sie dieses Wiederkaufsrecht an die Grafen von Cilly uebergeben.

21. Jaenner 1363; Compromiss des Abtes Ulrich zu Obernburg, worin er den Grafen Ulrich und Hermann von Cilly Gebruedern verspricht und gelobet, nach ihrem Ausspruche alles dem Kloster Entzogene und durch seine ueble Haushaltung demselben zugefuegten Schaden ganz und gar zu ersetzen, auch weiters weder an die Rechte noch Gueter des Kosters mehr Hand anzulegen.

6. Februar 1363; Schadlosbrief von Heinrich von Montparis fuer Grafen Ulrich von Cilly, welcher fuer ihn um die Summer per 100 guter Gulden bei dem Juden Katschen Buergschaft geleistet hat.

5. April 1363; Lehensverschreibung, Kraft welcher Hermann Graf von Cilly den Gebruedern Haensel, Ulrich und Joergel, des Janes von Rohatsch Soehnen, die von Leopolden Raumschuessel von Scheineck erkauften Gueter, samt Muehl und sonstigen Zugehoerungen zu Lehen verschreibt und verleiht.

6. April 1363; Vermaechtnisbrief, in Folge welchem Eberhard von Walsee seine eigenthumlichen Festen und Gueter, namentlich die Festen Waldstein, Weisseneck und Hertneidstein mit den dazu gehoeringen Gerichten, dann auch jene Festen und Gueter, die er satzweise innehat, naemlich Hoheneck im Seunthale, Sachsenwarth, Sachsenfeld und Ybelbach etc. samt allen derselben Zugehoerungen den Gebruedern Hermann und Ulrich, Grafen von Cilly legirt und vermacht, um solche nach seinem Tode zu besitzen und zu geniessen.

26. April 1363; Lehenbrief von Rudolph IV. Erzherzog zu Oesterreich, Steyer und Kaernten etc., welcher den Gebruedern Ulrich und Hermann Grafen von Cilly die Lehen ueber die ihnen von Eberhard von Walsee vermachten Festen und Guetern samt Landgerichten, namentlich ueber Waldstein, Weisseneck und Hertneidstein ertheilt.

27. April 1363; Vermaechtnisbrief, Elisabeth, Herrn Heinrichs von Montparis seeligen Witwe, macht hierdurch oeffentlich kund, dass sie ihre eigenthumliche Feste Montparis samt allem, was dazu gehoert, wie solche ihr Mann besessen, ihren Oheimen, den Grafen Ulrich und Hermann von Cilly Gebruedern, legirt und vermacht habe, dass sie solche nach ihrem Tode nuetzen, und als wahres Eigenthum geniessen sollen.

30. Juli 1363; Kaufbrief von Hans von Kirchhaym und seiner Wirthin vermoeg dessen sie ihr eigenes Steinhaus zu Montparis am Graben bey der Feste, und den Hof in dem Aycheth vor dem Markt allda gelegen, mit allen Zugehoerungen um eine nicht genannte Summe Geld an die Grafen Ulrich und Hermann von Cilly verkaufen.

30. Juli 1363; Revers der Elisabeth von Montparis ueber das Leibgeding bei der Feste und dem Urbar zu Montparis, welches sie an die Grafen Ulrich und Hermann von Cilly Gebrueder, ihre Oheime, gegen dem abgetreten hat, dass sie ihr zum Lebensunterhalt von einer jeden Mark Geld ein Pfund Graetzer Pfennige und von der Steuer 40 Graetzer Denar entrichten sollen.

3. August 1363; Kaufbrief von Margareth, des Erhard von Thurn Witwe, ueber viele hier specificirte Gueter und Besitzungen, welche sie als ihr wahres Eigenthum mit allen Zustaenden an die Grafen Ulrich und Hermann von Cilly um 200 Mark guter Aglayer Denar verkauft hat.

18. September 1363; Verzichts-Urkunde, darin Elisabeth, des Heinrich von Montparis seeligen Witwe auf alle Anforderung, die sie an die Feste Montparis habe, verzichtet, indem sie dieser wegen mit den Grafen Ulrich und Hermann Gebruedern von Cilly voellig ausgeglichen sei.

20. September 1363; Verschreibung von Niclas Gall anstatt und im Namen der Frau Elisabeth, des Heinrich von Montparis seeligen Witwe, dass den Grafen von Cilly alles, was sie Witwe bisher an dem Urbar zu Montparis eingenommen hat, an ihren Guelten ersetzt werden solle, die sie zur bestimmten Zeit einzunehmen habe.

20. September 1363; Verzichtskurkunde der Elisabeth, des Heinrich von Montparis seeligen Witwe, darin sie alle Ansprueche und Anforderungen auf das Leibgeding der Feste Montparis aufgibt, da sie von ihren Oheimen den Grafen von Cilly auf andere Weise schon dafuer entschaedigt worden sei.

25. Oktober 1363; Pfandverschreibung des Erzherzogs Rudolph von Oesterreich etc. wodurch er bekennt, dass er den Grafen Ulrich und Hermann von Cilly Gebruedern fuer treu geleistete und noch leistende Dienste 2000 Gulden schuldig sey, fuer deren Zurueckbezahlung er genannte Grafen auf die Festen Hohenegg, Sachsenfeld und Sachsenwarth anweiset.

20. Dezember 1363; Lehenbrief von Rudolph IV. Erzherzog zu Oesterreich etc., vermoeg welchem er die Feste Hertneidstein mit allen Zugehoerungen, welche Eberhard von Walsee besessen hat, und hierauf an die Grafen Ulrich und Hermann von Cilly gediehen ist, an letztere Lehensweise, auch fuer alle ihre Nachkommen verleiht.

21. Dezember 1363; Pfandverschreibung des Erzherzogs Rudolph von Oesterreich etc. vermittelst welcher er den Grafen Ulrich und Hermann von Cilly Gebruedern fuer ihnen schuldige 5000 Gulden welche sie ihm theils dargeliehen, theils ihnen fuer gegen Bayern geleistete treue Dienste schuldig geworden, die Stadt Stain in Krain mit allen deren Zugehoerungen verpfaendet.

2. Februar 1364; Lehenbrief des Grafen Ulrich von Cilly, Hauptmannes in Krain, in Folge welchem er dem Janesen, Buerger zu Rohatsch und dessen Erben eine Hube zu Precob unter dem Hechenberge gelegen, mit einer halben Hube eben daselbst mit aller Zugehoer zu Lehen verleiht.

2. Februar 1364; Freiheitsbrief des Grafen Ulrich von Cilly, Hauptmanns in Krain, Kraft welchem er den dritten Theil des Wein- und Getreid-Zehends um den Markt Rohatsch gelegen, der zur Fruehmesse bey der Kirche zu Rohatsch gestiftet und lehenbar ist, von der Lehenschaft enthebt und lossagt.

3. Februar 1364 recte 15. Dezember 1364; Lehen-Revers von Hansel von Altenburg und seinen Erben, vermoeg welchem er die Feste Rudenberg samt den Pirchberge, worauf solche gelegen ist, mit noch vielen hierin specificirten Guetern an die Grafen Ulrich und Hermann von Cilly Gebrueder zurueckgesagt hat, solche aber wieder von ihnen zu Lehen erhaelt, deswegen er die Pflichten eines getreuen Lehens-Vasallen zu erfuellen hiermit angelobet.

25. Maerz 1364; Kaufbrief ueber eine Hofstatt zu Gurkfeld mit allen derselben Zugehoerungen, welche Chol von Scherfenberg um 6 Mark alter Graetzer Pfennige an die Grafen Ulrich und Hermann von Cilly und deren Erben recht und redlich als sein wahres Eigenthum verkauft hat.

18. Mai, 1364; Kaufbrief, Kraft welchem Ulrich von Pilichgraetz fuer sich und alle seine Erben bekennt, dass er seine Feste Pilichgraetz mit dem Burgberge, worauf sie gelegen ist, mit allen derselben Rechten und Gerechtigkeiten und Zugehoerungen, nichts davon ausgenommen, jedoch mit Vorbehalt des Wiederverkaufs, um 7000 gute Gulden an die Grafen von Cilly verkauft habe.

18. Mai 1364; der naemliche Kaufbrief von Ulrich von Pilichgraetz und Conrad Gall ueber die Feste Pilichgraetz mit allen hierin specificirten Zugehoerungen, welche sie per 7000 Gulden an die Grafen von Cilly gegen Wiederkauf verkauft haben.

28. Mai 1364; Revers von Hans Gall, worin er zugesteht, dass er gegen den Verkauf, welchen die Grafen Ulrich und Hermann von Cilly mit seinem Oheim Ulrich von Pilichgraetz wegen der Feste Pilichgraetz und allen derselben Zugehoerungen geschlossen haben, nichts einzuwenden habe, sondern denselben in allen Stuecken billige.

15. Juni 1364; Lehen-Revers von Haensel Suessenheimer, worin er anfuehrt, dass er seine Feste Suessenheim it allen Zugehoerungen, an die Grafen Ulrich und Hermann Gebrueder zu Cilly zurueckgesagt, sie ihm solche dann zu Lehen gegeben haben.

24. Juni 1364; Freiheitsbrief und Privilegium von den Grafen Ulrich und Hermann von Cilly, Kraft welchem sie das von ihrem seeligen Vater Grafen Friedrich und ihrer Mutter Dymuten von Cilly gestiftete und dotirte Spital vor Cilly gelegen, dergestalt von allen Lasten befreyen, dass es weder von seinen Huben, Aeckern, Hofstaetten, Weingaerten, Gaerten, Wiesen, noch von dessen sonstigen Zugehoerungen je Etwas entrichten solle noch duerfe, und dass dessen Gueter so, wie befreite Edelgueter anzusehen sind; daher auch die darin befindlichen armen Leute gut und gehoerig versorget werden sollen.

29. Juni 1364; Uebergabbrief von Heinrich von Wilthaus und von dessen Gemahlin Katharin, in Folge dessen sie an die Grafen Ulrich und Hermann von Cilly Gebrueder ihre eigenthumlichen Festen, benanntich Gonwitz und Freudenberg, dann Stettenberg und Eybeswald mit dem Urbar zu Wilthaus, wie auch alle ihre sonstigen Gueter, wo sie immer gelegen sein moegen, uebergeben und abtreten um damit nach Gefallen zu schalten.

6. Marz 1365; Kaufbrief ueber das Landgericht zu Techowoy an der Windischen Mark gelegen, welches Chol von Scherfenberg mit allen Zugehoerungen gegen Ueberkommung eines andern hier nicht genannten Gutes an die Grafen Ulrich und Hermann von Cilly Gebrueder und deren Erben verkauft hat.

24. April 1365; Kaufbrief, in Folge dessen Ottel Neydecker, seine Wirthin und Erben bekennen, dass sie ihren Theil an der Feste Neydeck mit dem Burgberge, worauf solche gelegen, dann ihren Hof unter besagter Feste und 3 Hoefe auf dem Berge samt den Pimarken und allen sonstigen Zugehoerungen gegen Ueberkommung anderer Realitaeten dafuer an die Grafen Ulrich und Hermann von Cilly Gebrueder verkauft haben.

29. (Recte 22.)April 1365; Dienst-Revers des Hans von Stain, worin er an Eides statt angelobet, seinen edlen Herren, Grafen Ulrich und Hermann Gebruedern von Cilly in allen Vorfallenheiten gegen ihre Feinde zu allen Zeiten getreue Dienste zu leisten und stets gewaertig zu sein.

8. Mai 1365; Kaufbrief, in Folge dessen Heinrich Sachsheimer und seine Wirthin 3 oede und 3 besessene zu Gurkfeld gelegene Huben mit allen Zustaenden an die Grafen von Cilly um 37 Mark guter Graetzer Denar verkauft zu haben bestaetigen.

8. Mai 1365; Lehen-Revers des Heinrich Sachsheimer, womit er bekennet, dass er 2 Theile Getreidzehend an der Gurk im Dorfe Grafenach, dann zu Lack im Dorfe und an der Mertwitz, die ihm Georg von Scherfenberg zu Lehen verliehen hatte, den Grafen Ulrich und Hermann von Cilly aufgesandt, aber solchen wieder von diesen zu Lehen empfangen habe.

21. Juli 1365; Schadlosbrief von Hans Feistritz ueber 325 guter Gulden, die er von Hinz dem Juden Jungelein zu Marburg entlent, und fuer welche Summe Graf Hermann von Cilly als Buerge gut gestanden ist.

24. Jaenner 1366; Kaufbrief von Conrad und Heinrich Lesskau Gebruedern, ihren Withinnen und Erben ueber die Feste Bluemstein mit allen Zugehoerungen, welche sie um die Summe pro 600 guter Gulden an Ulrich und Hermann, Grebrueder Grafen von Cilly recht und redlich verkauft haben.

24. Januar 1366; dieser naemliche Kaufbrief von den Lessker Gebruedern ueber ihre Feste Bluemstein an die Grafen von Cilly per 600. Gulden.

1. April 1366; Schadlosbrief von Paul Bischof zu Freysing ueber 780 Gulden, welche er und sein Gotteshaus von den Juden zu Mahrburg und Cilly als ein Darlehen erhalten hat, und fuer welche Summe Graf Ulrich zu Cilly und Rudolph von Seuneck (Sonneck) als Buerge gut gestanden sind.

21. April 1366; Dienst-Revers von Chol von Scherfenberg, worin er anfuehrt, dass er den Grafen Ulrich und Hermann, Gebruedern von Cilly gelobt habe, mit Gut und Blut gegen ihre Feinde stets treue Dienste zu leisten.

21. Juni 1366; Dienst-Revers von Burkhard von Rabenstein, worin er den Grafen Ulrich und Hermann von Cilly Gebruedern zusichert und gelobet, ihnen mit seiner Feste Rabenstein immer gewaertig zu sein, und auch sonst in allen Vorfallenheiten treue Dienste zu leisten.

18. Juli 1366; Kaufbrief in Folge welchem Chol von Scherfenberg, seine Wirthin und Erben, mehrere in verschiedenen Orten gelegene Huben mit allen Zugehoerungen an die Grafen Ulrich und Hermann von Cilly Gebrueder verkaufen.

13. (20.) Oktober 1366; Vermaechtnisbrief, vermoeg welchem Chol von Seldenhofen, Hauptmann in Steyer, seine Feste gleichen Namens samt dem darunter gelegenen Markte und aller andern Zugehoerungen, nichts davon ausgenommen, wie auch alle seine andern Gueter und Besitzungen, wo die immer gelegen sind, den Grafen Ulrich und Hermann von Cilly Gebruedern, als seinen Oheimen, frey und ungezwungen legirt und vermacht.

13. Oktober 1366; Revers des Chol von Seldenhofen, Hauptmanns in Steyer, womit er gelobet und sich verbindlich macht, denen Grafen von Cilly den Satz zu Mahrburg pro 1200 Pfund Wiener Pfennige bey dem Herzoge zu Oesterreich auszuwirken und richtig zu machen.

11. November 1366; Aufsandbrief des Hans von Stain fuer die Herzoege Albrecht und Leopold zu Oesterreich etc. vermoeg welchem er seine Behausung Siebeneck zu Gunsten der Grafen Ulrich und Hermann von Cilly aufsendet mit der Bitte, dass gedachte Herzoege dieselbe gemeldten Grafen von Cilly zu Lehen verleihen moechten.

25. November 1366; Revers von Hansen von Stain ausgestellt, worin er anfuehrt, dass die jaehrlich 70 Mark Schilling Venediger Muenz, welche ihm die Grafen Ulrich und Hermann von Cilly auf Lebenslang als Leibgeding fuer seine an sie abgetretene Behausung reichen, mit seinem Tode erloschen sein sollen.

27. November 1366; Schuldbrief des Danhwart Collenberger, seiner Wirthin und Erben ueber 37 Mark Schilling Venediger Muenz, und 56 guter Gulden, welche sie von den Grafen Ulrich und Hermann von Cilly Gebruedern, gegen Stellung hinlaenglicher Buergschaft, empfangen zu haben bestaetigen.

10. Dezember 1366; Guetlicher mit Zeugen bestaetigter Vertrag zwischen Wilhelm von Scherfenberg und den Grafen von Cilly, Kraft welchem Jener gegen diese nichts Widriges unternehmen, sondern vielmehr ihnen in allen Verhaeltnissen Hilfe reichen solle, nur den Landesfuersten ausgenommen; dagegen versprechen die Grafen ihm beizustehen, ihn zu schuetzen und seine gnaedigen Herrn zu sein und zu verbleiben.

2. Januar/13. Februar; 1367; Toedtbrief, Kraft welchem Herzog Albrecht von Oesterreich etc. eine Schuldforderung per 40 Mark Aglayer Denar, welche Niclas und Hermann, die Schenken von Osterwitz dem Juden Muschan von Cilly schuldig waren, und welche besagter Herzog fuer sie bezahlt hat, ganz aus aller Wirkung setzt.

4. Jaenner 1367; Kaufbrief vermoeg welchem Georg von Scherfenberg oeffentlich bekennt, dass er sein rechtes Eigenthum und vaeterliches Erbe, naemlich die Feste Landsberg mit allen nur moeglichen Zugehoerungen, wie auch seine sonstig, wo immer gelegenen Gueter, an die Grafen von Cilly redlich verkauft haben.

21. Jaenner 1367; Kaufbrief von Pilgrin, Hertneids Sohn von Schwanberg, ueber eine Hube unterhalb Hertneidstein gelegen, die er mit allen Zugehoerungen den Grafen Ulrich und Hermann von Cilly um 18 gute Gulden verkauft hat.

30. Jaenner 1367; Ausspruch und Entscheidung des Herzogs Albrecht zu Oesterreich zwischen Grafen Ulrich von Cilly als Gewalttraegern der Graefin Margareth, des Grafen Johann von Pfannberg seeligen Tochter an einem, und Grafen Meinhard zu Goerz am andern Theile in Betreff der strittigen Festen Mansperg und Heunburg, welche Entscheidung dahin ausfiel, dass beide diese Festen besagter Graefin Margareth nach Recht und Billigkeit eingeantwortet und uebergeben werden sollen.

15. Mai 1367; Schuldbrief ueber 100 Pfund Wiener Denar, welche Albrecht, Schenk von Osterwitz dem Grafen Ulrich von Cilly, Hauptmanne in Krain und dessen Erben schuldig geworden ist und die er nach ausbedungener Zeit richtig wieder zu bezahlen sich hiermit verbindlich macht.

14. Juni 1367; Dienst-Revers von Conrad Gall und dessen Sohn Hans, worin sie sich verbindlich machen, ihren rechten und wahren Lehensherrn, den edlen Grafen Ulrich und Hermann von Cilly mit unerschuetterlicher Treue zu dienen, und nie etwas gegen sie zu unternehmen.

15. Juni 1367; Lehen-Revers des Conrad Gall und seines Sohnes Hans, darin vorkommt, dass sie die Feste Rudolfseck mit allen dazu gehoerigen Lehen, welche sie von den Herzogen zu Oesterreich als Lehen empfangen haben, den Grafen Ulrich und Hermann von Cilly aufgesandt, solche aber wieder von denselben zu Rechten Lehen empfangen haben, mit Zusicherung genauer Erfuellung der Lehenspflichten.

19. Juni 1367; Kaufbrief in Folge dessen Ursula, des Heinrich von Pillichgraetz seeligen Witwe und ihr Sohn Conrad ihren eigenthumlichen Thurm zu Pillichgraetz mit allen Zugehoerungen um 150 Mark Venediger Schilling an die Grafen von Cilly verkaufen.

19. Juni 1367; Lehen-Revers, wodurch Conrad Gall fuer sich und seine Erben bekennet, dass er mehrere zu Lehen gehabte Gueter und Muehlen den Grafen Ulrich und Hermann von Cilly zurueckgesagt, solche aber wieder von ihnen zu rechten Lehen erhalten habe.

22. Juni 1367; Pfandbrief, Kraft welchem Chol von Seldenhofen,Hauptmann in Steyer oeffentlich bekennet, dass er seine eigenthumliche Feste Altenburg mit allen Zugehoerungen seinen Oheimen, den Grafen Ulrich und Hermann von Cilly, Hauptleuten in Krain und ihren Erben fuer ein Darlehen per 1000 guter Gulden versetzt hat.

25. Juni 1367; Schadlosverschreibung deren von Gutenstein, darin vorkommt, dass sie von dem Juden Hinz Waroch zu Cilly ein Darlehen von 440 Gulden ueberkommen haben, welches sie laut beigeruecktem Termine auch richtig zurueckzahlen wollen. Zur Sicherstellung dieser Summe haben sich Grafen Ulrich und Hermann von Cilly und Rudolf Plankenwarter als Buergen unterzeichnet.

10. Juli 1367; Toedtbrief, vermoeg welchem Albrecht Herzog zu Oesterreich etc. die Summer per 62 Mark Schilling, welche Graf Ulrich von Cilly dem Juden Aron zu Laibach schuldig gewesen, selbe aber vom gesagten Herzoge bezahlt worden, ausser aller Kraft und Wirkung setzt, und den Schuldbrief darueber cassirt.

2. August 1367; Verzichtsurkunde des Georg Scherfenberg, worin er anfuehrt, dass er alles Recht, jede Ansprach und Forderung, die er an die Feste Landespreis habe, redlich gegen Ueberkommung 100 Mark Venediger Schilling an die Gebrueder Ulrich und Hermann Grafen von Cilly abgetreten habe.

18. Dezember 1367; Uebergabbrief, wodurch Mathey, Sohn des Matheis von Weitzeneck fuer sich und seine Erben bekennet, dass er an die Grafen Ulrich und Hermann von Cilly Gebrueder einen Hof unter Weitzeneck, eine Hube zu Goritschak, und eine Wiese zu Mueckendorf gegen Ueberkommung von 72 Gulden abgetreten und ihnen solche uebergeben und eingeantwortet habe.

22. (24.) Jaenner 1368; Revers von Chadgin, dem Juden von Cilly worin er sich mit Leib und Gut fuer die Grafen Ulrich und Hermann von Cilly aus der Ursache verschreibt, weil er entflohen war, und seiner Angabe nach, manches entwendet hatte und daher gegen seine Verbindlichkeit, Geluebde und briefliche Urkunden sich verfehlt hatte.

26. Februar 1368 (1358); Urteilsspruch des Rudolph von Lichtenstein in der Streitsache wegen den Thurnern, in Folge dessen die Leibeigenschaft derselben den Grafen von Cilly mit allen Rechten zugeschrieben wird.

26. Maerz 1368; Kaufbrief vermoeg welchem Erchinger Studnick, dessen Wirthin und Erben an die Grafen Ulrich und Hermann von Cilly Gebrueder eine gebaute Hube in der Sulz und 5 oede Huben auf dem Muckenfelde gelegen, alles im Monpareiser Urbar, um 38 Mark Graetzer Pfennige verkaufen.

14. April 1368; Kaufbrief der Gebrueder von Scherfenberg ueber ihren eigenthumlichen Theil an der Feste Gurkfeld mit dem Burgberge, welchen sie mit Bauten, Stock und Stein, mit allen Pimarken, Holz, Waeldern, Waiden, Baumgaerten, Hoefen, Hofstaetten, Bergrechten, Zehenden, Vogteyen, Gerichten und allen sonstigen Zugehoerungen, nichts davon ausgenommen, an die Grafen von Cilly verkauft haben.

20. April 1368; Uebereinkunft der Herzoege Albrecht und Leopold Gebrueder von Oesterreich etc. mit den Grafen Ulrich und Hermann von Cilly, vermoeg welcher besagter Graf Hermann von Cilly den Herzog Albrecht von Oesterreich mit 50 Hauben ehrbaren und guten Volkes nach Rom, die Lombardie und Italien begleiten soll auf 6 Monathe lang, wo ihm fuer jede Haube 10 Gulden monatlich, folglich fuer gesammte Mannschaft 5000 Gulden zugesichert werden, davon die Haelfte von den Herzogen bezahlt, die andere Haelfte aber per 2500 Gulden auf die Stadt Rackersburg ihnen Grafen von Cilly versichert wird.

12. Mai 1368; Dienst-Revers des Rudolph Haensel und Mertel Gebrueder in Lengburg, worin sie an Eidesstatt geloben, den edlen Grafen Ulrich und Hermann von Cilly Gebruedern ewiglich getreue Dienste zu leisten, ihnen mit ihren Festen gewaertig zu sein, und Gut und Blut fuer sie opfern.

20. Mai 1368; ein Brief an die Herzoege zu Oesterreich etc., worin der Abt und Convent zu Obernburg die Grafen Ulrich und Hermann von Cilly praesentiert und bittet, dieselben als rechtmaessige Voegte und Schirmer ihres Gotteshauses zu bestellen. (Im Hausarchiv).

23. (24.) Juni 1368; Pfandbrief der Herzoege Albrecht und Leopold von Oesterreich etc. Gebrueder, wodurch sie bekennen, dass sie den Grafen Ulrich und Hermann von Cilly wegen ihrer nach Italien mit 90 Mann mit Hauben ehrbar und guten Volks durch 6 Monathe nach einander treu geleisteten Diensten 900 Gulden schuldig sind, womit sie solche auf die Stadt Feistritz zur Zahlung anweisen.

24. June 1368; Pfandbrief der Herzoege Albrecht und Leopold zu Oesterreich Gebrueder, Kraft welchem sie den oben genannten Grafen von Cilly fuer schuldige 1000 Gulden das Schloss und Urbar Tiefer bis zur Wiederbezahlung pfandweise einrauemen.

8. September 1368; Kaufbrief in Folge dessen Conrad Gall fuer sich und alle seine Erben eine Hube mit samt dem Fischrecht zu Klezach im Lusthal bei der Sau (Save) an Grafen Hermann von Cilly und dessen Erben um 45 gute Gulden mit Vorbehalt des Wiederkaufs, verkauft.

10. September 1368; Revers des Andreas, Priors, des Niclas Schaffers und des ganzen Convents zu Geyrau, Carthaueser-Ordens, dass sie fuer den Grafen Hermann von Cilly, dessen Vater, Grafen Friedrich, und Graefin Diemunden, und alle Vorfahrer und Nachkommen einen ewigen Jahrtag allzeit um St. Markus Tag des Evangelistens, Abends mit Vigil, und des Morgens mit 30 Messen begehen wollen, wofuer sie 60 Mark Graetzer Pfennige empfangen zu haben bekraeftigen.

20. Marz 1369; Pfandbrief der Herzoege Albrecht und Leopold von Oesterreich Gebrueder, welche an Grafen Hermann von Cilly fuer 1300 Gulden, welche sie ihm wegen der in die Lombardie unternommenen Reise schuldig geworden sind, das Schloss Siebenegg mit allen Zugehoerungen gegen Wiederloesung verpfaenden.

8. April 1369; Satzbrief, vermoeg welchem Hans von Stain fuer sich und allei seine Erben 4 Huben Land, davon 2 Huben zu Ockreg und 2 auf St. Ulrichs Berge liegen, mit allen Zugehoerungen an Grafen Hermann von Cilly und dessen Erben um dargeliehene 40 Mark Venediger Schilling versetzen.

29. Juni 1369; Satzbrief von Conrad Gall, seiner Wirthin und Erben ueber etliche Huben, welche sie Grafen Hermann von Cilly und dessen Erben pro 10 Mark Venediger Schilling Darlehen in Satz und Pfand gegeben haben.

29. Juli 1369; Lehenbrief von Grafen Hermann von Cilly ueber einen Hof in der Scheutz am Hart gelegen, welchen er mit allen Zugehoerungen dem Ernst Maegerlein und dessen Erben aus Gnaden zu Lehen verleiht.

9. August 1369; Verzichts-Urkunde der Graefin Adelheid von Ortenburg des Grafen Ulrich von Cilly hinterlassene Witwe, worin sie erklaert, dass sie sowohl ihr vaeterliches als muetterliches Erbtheil von ihrem Bruder, Grafen Otto von Ortenburg erhalten habe; daher sie aller weitern Ansprach und Anforderung darauf entsagt.

27. September 1369; Pfleg-Revers des Conrad und Hans Gall Gebrueder fuer sich und alle ihre Erben, womit sie bekennen, dass sie Graf Hermann von Cilly aus besonderen Gnaden auf der Feste Rudolphseck behaust habe, wobei sie an Eides statt geloben, dieselbe Fete getreu innzuhaben, solche nach Moeglichkeit zu schuetzen, und damit stets gewaertig zu sein.

8. Oktober 1369; Schuldbrief ueber 150 gute wohlgewogene Gulden, welche Wenzel von St. Peter dem Grafen Hermann von Cilly und dessen Erben schuldig geworden ist und welche er, laut beigesetztem Termine richtig wieder zu bezahlen unter Buergschaft bestaetigt.

13. November 1369; Lehenbrief, womit Marquard, Patriach zu Aquileja fuer sich und seine Nachfolger den Grafen Hermann von Cilly mit eigener Hand mit seinen alten gesetzlichen und rechtmaessigen Lehen in der Hoffnung und im Vertrauen belehnt, dass er Graf Hermann stets des genannten Patriarchen und seiner Kirche von Aquileja getreue Lehensvasal sein werden.

4. Februar 1370; Schuldbrief und Buergschaft von Hasen von Stain, worin er fuer sich und seine Erben erklaert, dass ihm Graf Hermann von Cilly die Summe von 200 guten Gulden auf Nothdurften vorgestreckt habe, welche er sicher wieder zu bezahlen gelobet.

15. Maerz 1370; Lehen-Revers von Niclas von Gallenberg, worin er anfuehrt, dass ihm und seinen Erben Graf Hermann von Cilly etliche Huben, Hofstaette und Zehende, auf verschiedenen Ortschaften gelegen, zu rechtem Lehen verliehen habe.

2. Juni 1370; Schreiben des Frater Thomas, Generals der Minoriten Brueder, an Grafen Hermann von Cilly und dessen Gemahlin Katharina worin er ihnen eidlich zusagt, dass er und seine Brueder wegen so vielen empfangenen Wohlthaten fuer ihr zeitliches und ewiges Wohl beten und sie in ihre geistlichen Functionen einschliessen wollen und werden.

13. Dezember 1370; Cessions-Instrument, Kraft welchem Musch, der Jud von Cilly, dem Grafen Hermann von Cilly den Schuldbrief pro 7000 Gulden, den er von Hansen von Rechberg in Haenden hat, in solidum cedirt und einantwortet.

13. Maerz 1371; Lehen-Revers von Johann Pischof, Buerger zu Lach, seiner Wirtin und Erben ueber 3-1/2 Hube, welche ihnen Graf Hermann von Cilly mit allen Zugehoerungen in Gnaden zu Lehen verliehen hat.

20. Maerz 1371; Lehen-Revers von Berthold Lichtenberger fuer sich und seine Wirtin und Erben, worin er anfuehrt, dass ihm Graf Hermann von Cilly einen Zehend in der Pfarr Nassenfuss mit allen Zustaenden zu Lehen gegeben habe.

10. April 1371; Kaufbrief von Hansen von Altenburg, seiner Wirtin und Erben, vermoeg dessen sie ihren eigenthumlichen Zehend im Schelachthal und zu St. Gilgen mit allen Zugehoerungen an Grafen Hermann von Cilly und dessen Erben gegen anderweitige Verguetung verkaufen.

24. April 1371; Pfandbrief, Kraft welchem Cunigunda, des Gall von Trachenberg Witwe, fuer sich und alle ihre Erben oeffentlich erklaert, dass sie ihre Gueter bey Gutenwoerth im Felde, in der St. Bartholome Pfarr gelegen, mit aller Zugehoer an Grafen Hermann von Cilly und dessen Erben um 225 Gulden mit Vorbehalt der Wiederloesung, auf 10 Jahre lang verpfaendet habe.

18. Mai 1371; Lehen-Revers des Niclas Thoman von Wildoni fuer sich, seine Brueder und Erben, ueber einen halben Hof an dem Mittereck, und eine halbe Hofstatt an dem Padel gelegen, die ihnen Hermann Graf von Cilly mit allen Zugehoerungen zu Lehen verliehen hat.

18. Mai 1371; Lehen-Revers von Merten von Reicheneck fuer sich und alle seine Leibs-Erben, wodurch er bekennt, dass ihm Graf Hermann von Cilly die Feste Schaleck mit allen Zugehoerungen aus besonderen Gnaden zu Lehen verliehen hat.

13. Juli 1371; Ausspruch der Herzoge Albrecht und Leopold zu Oesterreich Gebrueder in der Streitsache zwischen Grafen Hermann von Cilly und Wilhelm von Scherfenberg in Betreff der Gueter des seeligen Ogsel, zu Folge dessen sollen alle bisher unter beiden Theilen obgewalteten Misshelligkeiten aufhoeren und Friede und Freundschaft wieder bestehen; dann sollen des obgenannten Seeligen Gueter in zwei gleiche Teile geteilt, und einer jeden Parthey die ausgemittelte Haelfte eingeantwortet werden.

13. Juli 1371; Zeugnis. Graf Hermann von Cilly bekennt mit dieser Urkunde, dass der Altar unser lieben Frau zu Rohatsch von der Pfarrkirche daselbst (mit Einwilligung des Aquilejer Patriarchen) separirt, mithin auch das jus praesentationis und der Vogteyligkeit auf ihn, seine Erben und Nachkommen uebergangen sei. Er bestimmt zugleich, dass der Kaplan dieses Altars Sommerszeit die Fruehmess bey Aufgang der Sonne, und Winterszeit vor der Sonne-Aufgang halten soll; nur am Dedicationstage dieses Altars koenne der Kaplan die Messe nach Willkuehr lesen.

9. September 1371; Ersuchschreiben des Herzogs Albrecht zu Oesterreich etc. an Grafen Hermann von Cilly, dass dieser den Hans von Stegberg bewegen wolle, seinen Satz nicht auf das Einkommen der Stadt Laibach, sondern auf andere im Lande liegende Realitaeten, Gruende und Gueter versichern zu wollen. Im Fall aber, wenn genannter von Stegberg diesen Vorschlag nicht einginge, wolle Graf Hermann demselben von eigenen Guetern so viel verpfaenden, die der Satzsumme angemessen seyn, ihn aber auch zugleich der baldigen Wiederabloesing versichern.

2. Dezember 1371; Pfandbrief. Albert und Leopold, Herzoge zu Oesterreich, Gebrueder, verpfaenden an die Grafen Hermann und Wilhelm von Cilly 12 Huben zu Ginstenbrunn, 8 Huben zu Fuertsch, 4 Huben zu Warwitz, und 20 Huben zu Kassan, welche alle zur Herrschaft Ailsperg gehoeren und welche genannte Grafen pro 68 Mark Schilling, dann 250 Pfund Wiener Denar und um 100 schwere Gulden Florentiner Gewichte an sich geloest haben um eben hier benannte Summe.

29. Dezember 1371; Lehen-Revers von Pangratz, Fritzleins Sohn von Hagenpuch, wodurch er bekannt macht, dass ihm Graf Hermann von Cilly einen halben Hof mit dazu gehoeringen 4-1/2 Huben zu Hagenpuch gelegen, zu Lehen verliehen habe.

15. Februar 1372; Lehen-Revers von Wenzel Wimmer ueber eine halbe Mark Geld auf 8 Aeckern und 3 Wiesmaden zu Hof bey Wolfsberg gelegen, welche ihm Graf Hermann von Cilly mit aller Zugehoer als wahres Lehen eingegeben habe.

25. Februar 1372; Kaufbrief, vermoeg welchem Hans und Marthens, die Gebrueder Rechel von Rechberg ihren eigenthumlichen Zehend zu Podgur vor Stain gelegen, und zwar, den Zehend von Getreid, und den Klein-Zehend, mit aller Zugehoer an Grafen Hermann von Cilly pro 300 guter wohlgewogener Gulden verkaufen.

14. Maerz 1372; Schuldbrief von Offmein, des seeligen Chol von Scherfenberg rueckgelassenen Witwe ueber 55 Gulden Darlehen ausgestellt, welchen Betrag ihr Graf Hermann von Cilly dargeliehen hat, und den sie auch laut beigeruecktem Termine zur bestimmten Zeit wieder abzutragen gelobet.

15. Juni 1372; Dienst-Revers von Wilhelm von Scherfenberg, worin er anfuehrt, dass er seines edlen Herrn, Grafen Hermanns von Cilly getreuer Diener geworden sei und gelobet dabei ihm mit seiner eigenen Feste Scherfenberg stets treu, gehorsam und gewaertig zu sein.

15. Juni 1372; Der naemliche Dienst-Revers von Wilhelm von Scherfenberg mit Zusicherung, dem Grafen Hermann von Cilly und dessen Vetter Wilhelm ewig getreue Dienste leisten zu wollen.

15. Juni 1372; Lehen-Revers des Wilhelm von Scherfenberg fuer sich und seine Erben, darin vorkommt, dass ihnen Graf Hermann von Cilly aus besonderen Gnaden die beiden Festen Landpreis und Treuen mit allen Zugehoerungen gegen dem zu Lehen verliehen habe, dass sie die Pflichten getreuer Lehensvasalen erfuellen sollen, welches sie auch feierlichst zu thun angeloben.

21. September 1372; Bruderschaftsbrief vom Prior Andreas und dem ganzen Convente, genannt St. Maurizenthal zu Geyrau, Karthaueser-Ordens, worin sie der Frau Graefin Katharina von Cilly zusichern und geloben, dass sie selbe in ihren Gottesdienst einschliessen und sie aller guten Werke theilhaftig machen wollen, sie sei lebendig oder todt, auch verheissen sie, nach derselben Tode fuer sie alle Jahre einen Jahrtag nach ihres Ordens Gewohnheit mit Mess und Vigil zu begehen.

30. September 1372; Verleihungs-Urkunde, vermoeg welcher Kaiser Carl den Grafen Hermann und Wilhelm von Cilly Vettern, die Vogtei des Klosters zu Obernburg, Ordinis St. Benedicti, verleiht. (Im Hausarchiv)

20. Maerz 1373; Pfand-Revers des Adrian Putz, seiner Wirthin und Erben, darin vorkommt, dass ihnen Graf Hermann von Cilly fuer ein Darlehen per 80 Mark guter Wiener Denar etliche Huben und 20 Eimer Bergrecht auf Wiederloesung verpfaendet habe.

3. April 1373; Kaufbrief, vermoeg welchem Conrad von Solein fuer sich und seine Erben bekennet, er habe seinen Hof zu Solein mit 4 Huben zu Ottendorf mit allen derselben Zustaenden recht und redlich an Grafen Hermann von Cilly und dessen Vetter Wilhelm und deren Erben um eine ungenannte Summe verkauft, und quittiert dabei ueber den richtigen Empfang des Geldes.

10. April 1373; Lehen-Revers des Ulrich von Eybeswald fuer sich und seine Erben ueber 2 Huben und 3 Hofstaette zu Oberhag, dann 10 Eimer und 20 Eimer Bergrecht, nebst noch andern zerstreut liegenden Huben, die er als Lehen dem Grafen von Cilly zurueckgesagt, solche jedoch wieder von ihm aufs Neue zu Lehen empfangen hat.

28. April 1373; Fundations-Revers des Priors Andreas und des ganzen Convents des Karthaueser-Klosters zu Geyrau, womit sie sich verbindlich machen, sowohl fuer die Lebenden als verstorbenen Grafen von Cilly alle Tage eine Messe zu lesen, auch ein brennendes Licht in der Kapelle auf des Klosters Freythofe zu unterhalten, wofuer dem Kloster ein Zehend auf dem Bodruss und 30 Mark Graetzer Denar uebergeben worden sind.

7. April 1374; Lehen-Revers von Diepold von St. Michel, derzeit Landrichter im Lauenthal, wodurch er fuer sich und alle seine Erben kund macht, dass er seine zwei eigenthumlichen Huben zu Mangesdorf im Lauenthal gelegen, mit noch etlichen andern Guetern, seinem gnaedigen Herrn Grafen Hermann von Cilly zurueckgesagt und aufgesandt, solche jedoch wieder von ihm zu Lehen erhalten habe.

25. May 1374; Revers des Niclas, Priors und des ganzen Convents der Augustiner zu Fuerstenfeld, womit sie sich verbindlich machen, fuer den Grafen von Cilly und dessen Nachkommen, einen ewigen Jahrtag zu begehen.

26. November 1374; Satz- und Pfandbrief von Cunz Oertlein von Oberpirnbaum, seiner Mutter und seiner Ehefrau, worin sie anfuehren, dass sie ihren Hof zu Oberpirnbaum mit aller Zugehoer an Grafen Hermann von Cilly und dessen Vetter Grafen Wilhelm pro 13-1/2 Mark Graetzer Denar verpfaendet haben.

25. Mai 1375; Kaufbrief der Kunigunda Eberwein, Buergers und Fleischers Witwe von Cilly, vermoeg welchem sie eine Wiese bei Hagenpuch gelegen, mit dem dabei befindlichen Holze und sonstigen Zugehoerungen an Hermann Grafen von Cilly um 34 Mark guter Graetzer Denar verkauft.

12. Juli 1376; Lehensverleihung. Albrecht, Herzog zu Oesterreich etc. verleiht fuer sich und seinen Bruder Herzog Leopold, den Grafen Hermann und Wilhelm von Cilly das vom Niclas Gall von Puechenstein aufgesandte im Stainer Gericht gelegene Forstrecht.

30. August 1376; Kaufbrief ueber 3-1/2 Hube zu Pirch oberhalb Tscherndorf mit allen Ein- und Zugehoerungen, welche Ott von Sicherstein den Grafen Hermann und Wilhelm von Cilly um 32 Mark Venediger Schilling verkauft hat.

13. September 1376; Lehen-Revers des Ulrich Schrabas, womit er bekennet, dass er von seinem Schwager Mert Theinlein das Dorf Grassau an der Gurk mit einem dazu gehoerigen Forste, ein Lehen des Grafen Hermann von Cilly, gekauft habe, welches ihm auch besager Graf mit allen Zugehoerungen zu Lehen verliehen habe.

20. Oktober 1376; Verzichtsbrief der Adelheid, Hansen des Veizten seeligen Witwe, und ihres Sohnes Peter, worin sie alle Ansprueche auf ihr gehabtes Lehen zu Freynstein aufgeben und zu Gunsten ihres Herrn Grafen Hermann von Cilly darauf verzichten.

Sine Dato 1377 (18. August); Lehen-Consens, vermoeg welchem Bischof Lambrecht zu Bamberg dem Friedrich, Grafen von Ortenburg bewilligt, dass er sein Schloss Pregradt, und andere von ihm und dem Gotteshause Bamberg zu Lehen habende Gueter, seinem Oheim, dem Grafen von Cilly, vermachen koenne. (Im Hausarchiv).

21. Jaenner 1377 (heisst 1367); Kaufbrief von Pilgrin, Hertneids Sohn von Schwanberg, ueber eine Hube unterhalb Hertneidstein gelegen, die er mit allen Zugehoerungen den Grafen Ulrich und Hermann von Cilly um 18 gute Gulden verkauft hat.

5. Februar 1377; Kaufbrief, vermoege welchem Georg von Weisseneck des Herrn Haug von Tibein Bruder erklaert, er habe alle vom Gotteshaus zu Salzburg ihm verliehene Lehen auf der March bei Pischitz und auf anderen Ortschaften mit allen Rechten und Zugehoerungen an Grafen Hermann von Cilly und dessen Erben verkauft.

4. Maerz 1377; Lehensverleihung. Albrecht, Herzog zu Oesterreich etc. belehnt die Grafen Hermann und Wilhelm von Cilly der treu geleisteten und noch leistenden Dienste wegen mit allen Leuten und Guetern, Gerichten und Vogteyen und ueberhaupt mit allen jenen Guetern, welche der seelige Chol von Seldenhofen auch lehensweise inne hatte.

5. Maerz 1377; Schiedsrichterlicher Ausspruch des Bernhard von Meissau, Landmarschalls in Oesterreich des Ulrich von Liechtenstein, des Heinrich von Rauenstein und des Niclas von Walsee in der Streitsache zwischen Grafen Hermann von Cilly an einem, und Ulrich von Stubenberg und dessen Gemahlin am andern Theile, wegen der Feste und Herrschaft Seldenhofen, nach welchem diese Herrschaft mit allen Zustaenden dem Grafen von Cilly verbleiben, dieser aber dagegen an von Stubenberg 150 Pfund Wiener Denar sogleich erlegen soll.

8. Maerz 1377; Kaufbrief des Wolfgang und Ulrich von Walsee und Drosendorf Gevettern, in Folge dessen sie ihren Theil mit dem ganzen Rechte an der Feste und Herrschaft Seldenhofen an ihre Oheime, die Grafen Hermann und Wilhelm von Cilly mit allen Zugehoerungen um eine hier nicht genannte Summe Geldes verkaufen.

12. April 1377; Lehenbrief, wodurch Graf Hermann von Cilly dem Ulrich Schifer, dessen Wirthin und Erben beiderlei Geschlechts einen Hof unter der Feste Seldenhofen ob dem Markte und ein halb Pfund Geld auf 6 Huben allda zu Lehen verleiht.

4. Mai 1377; Kaufbrief, vermoeg welchem Wolfgang Faist, seine Wirthin und Erben, ihre eigenthumliche Huben in dem Suppat bey Sicherstein gelegen, mit aller Zugehoer an Grafen Hermann von Cilly um 10 Mark Schilling Venediger Muenz verkaufen.

22. Mai 1377; Pfandbrief des Georg Trakenberg fuer sich und alle seine Erben, worin er darthut, weil er dem edlen Grafen Hermann von Cilly die Summe von 200 Mark Graetzer- und Wiener Pfennige aufrecht dargeliehen, habe ihm dieser etliche Gueter als Lehen bis zur Wiederausloesung, in Pfand und Satz ueberlassen.

8. Juni 1377; Kaufbrief ueber 3 Huben im Dorfe zu Schewitz gelegen, welche Rechwein Iger, seine Hausfrau Clara und deren Erben als ihr wahres Eigenthum mit allen Zugehoerungen an Grafen Hermann und Wilhelm von Cilly um 36 Mark Denar Venediger Schilling verkaufen.

16. Juni 1377; Bekenntnis des Chadgen, Judens von Cilly und seines Vetters Schebel fuer sich und ihren Vater Muschen, worin sie bestaetigen, dass die Grafen Hermann und Wilhelm von Cilly alle Schuldbriefe und Anforderungen, die sie von denen von Seldenhofen in Haenden hatten, eingeloest und alle diese Posten richtig gestellt und bezahlt haben; daher sie auch aller weiteren Ansprache darauf entsagen.

18. Oktober 1377 (heisst 1355); Vertrag und Ausgleichung der Streitigkeiten zwischen dem Erzbischof Ortolf zu Salzburg und Grafen Friedrich von Cilly wegen den Herrschaften Rayn und Herberg.

23. November 1377; Buendnis und Vertrag zwischen Grafen Friedrich von Ortenburg und den Grafen von Cilly, Kraft welchem sie sich gegenseitige Hilfe mit Anwendung aller ihnen zu Gebothe stehenden Mitteln zusichern; nur die Herzoge zu Oesterreich ausgenommen, gegen welche sie nichts unternehmen wollen noch werden.

21. Maerz 1378; Schiedsrichtelicher Ausspruch des Hertneid von Pettau in der Streitsache zwischen Grafen Hermann von Cilly und Hansen von Neuhaus in Betreff einer Schuld, welcher sich der von Neuhaus theilhaftig gemacht hat. Doch wird eben diesem die Gnade des genannten Herrn Grafen hiermit wieder zugesichert.

25. Maerz 1378; Compromiss des Nachim Juden von Windischgraetz und des Musch seines Bruders und ihrer Erben gegen Grafen Hermann von Cilly in Betreff der Ansprueche und Forderungen, welche sie an Chol von Seldenhofen mit Rechte zu machen haben.

25. Maerz 1378; Verzichtsbrief, womit Kunz (Conrad) Payr und seine Wirthin erklaeren, dass sie aller Ansprueche und Forderungen an Grafen Hermann von Cilly und dessen Erben entsagen.

23. April 1378; Lehen-Revers von Peter Praunpacher, seiner Wirthin und Erben ueber eine Hube im Urbar Klingenfels gelegen, die ihnen Graf Hermann von Cilly mit allen Zugehoerungen zu Lehen verliehen hat.

19. Mai 1378; Kaufbrief in Folge dessen Rudolph und Wilhelm von Scherfenberg Gebrueder fuer sich und ihre Erben eine Hofstatt und die Freyung zu Gutenwerth in dem Markte mit allen Zugehoerungen an die Grafen Hermann und Wilhelm von Cilly um 18 Pfund Wiener Denar verkaufen, und ueber den richtigen Empfang dieser Summe zugleich quittieren.

27. Mai 1378; Pfandschafts-Revers der Gebrueder Rudolph und Wilhelm von Scherfenberg, welche an Grafen Hermann und Wilhelm von Cilly und ihre Erben 25 Eimer Bergrecht, und den Zehend von 14 Weingaerten zu Plasseneck um 20 Mark Graetzer Denar auf 3 Jahr lang gegen Wiederloesung verpfaenden.

10. Juli 1378; Kaufbrief, in Folge dessen Clara Sperenberger Witwe und ihr Sohn Wilhelm, an die Herren Grafen von Cilly ihr Drittheil des Berggerichts an den Bergen um 10 Mark alter Aglayer Denar verkaufen.

4. November 1378; Lehensverleihung, Kraft welcher Johann, Bischof zu Gurk dem Grafen Hermann von Cilly auf dessen Bitten und der erspriesslichen Dienste willen, die er dem Gotteshause Gurk erwiesen hat, und noch erweisen soll, alle jene Gueter, welche seine Vorfahrer besassen, und seines Gotteshauses Lehen sind, neuerdigs zu Lehen verleiht.

9. November 1378; Kaufbrief, vermoeg welchem Abel von Rosenberg fuer sich, seine Wirthin und Erben etliche Huben Land in der Pabresnitz oberhalb Cilly mit allen Zugehoerungen, mit Zusicherung alles Schirms an Grafen Hermann von Cilly, um eine nicht genannte Summe Geldes verkauft.

7. Januar 1379; Lehen-Revers des Hans, Herrn Seifrieds seelingen Sohn von St. Urban, womit er fuer sich und seine Erben bekennet, dass ihm Graf Hermann von Cilly aus besonderer Gnade, jedoch nur auf seine Person, aber auf Lebenslang, vier Aecker, eine Wiese und einen Baumgarten, alles zu Ollersdorf gelegen und zur Feste Hertneidstein gehoerig, als ein wahres Lehen verliehen habe.

10. Februar 1379; Lehenbrief, Graf Hermann von Cilly ertheilt Ulrichen von dem Nidernhard die Lehen ueber 6 Huben zu Tuplach und eine Hofstatt allda, nach altem Gebrauche, solche nach Lehensrecht auch zu besitzen und zu nuetzen.

24. Maerz 1379; Compromiss an Grafen Hermann von Cilly von Muschen dem Juden von Mahrburg gegen Katschin den Juden von Cilly, in Ansehung gewisser Saetze und Anforderungen gegen einander, wie auch des Bannes wegen, in welchen der Musch den Katschin gebracht hat, dass zur Ausgleichung dieser Streitsache sie mit dem Ausspruche des Grafen zufrieden seyn wollen.

16. April 1379; Lehen-Revers der Margareth, Dietmars des Winchler seeligen Tochter und des Niclas von Forst Wirthin, womit sie erklaert, dass ihr Graf Hermann von Cilly etliche Huben mit einer Muehl und Hofstatt zu rechten Lehen verliehen habe.

24. April 1379; Lehen-Revers von Rudolph Katzeinstein und allen seinen Erben ueber die Feste Sauenstein mit dem Burgberge und allen dazu gehoerigen Guetern, welche ihm Graf Friedrich von Cilly gegen Erlag von 800 Mark Aglayer Denar zu Lehen verliehen hat. (Sub 24.4.1359)

2. Juni 1379; Kaufbrief ueber 4 Huben mit allen Zugehoerungen, gelegen zu Poeltschach, welche Reiner Hopfenbacher, seine Wirthin und Erben als ihr wahres Eigenthum recht und redlich an Grafen Hermann von Cilly um 40 Mark Schilling Denar verkauft haben.